Muschalle mit Verstärkung Boogie Woogie in GMHütte

Von Viktoria Savtchouk Torres

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Den Auftakt zur Georgsmarienhütter Kleinkunstreihe machten das Frank Muschalle Trio und Stephan Holstein. Foto: Viktoria Savtchouk TorresDen Auftakt zur Georgsmarienhütter Kleinkunstreihe machten das Frank Muschalle Trio und Stephan Holstein. Foto: Viktoria Savtchouk Torres

Georgsmarienhütte. Boogie-Woogie in der Lutherhütte. Und zwischendurch entspannter Blues. Das von Stephan Holstein zum Quartett verstärkte Frank Muschalle Trio hat jetzt die GMHütter Kleinkunstreihe eingeläutet.

„Wir holen traditionell Frank Muschalle jedes Jahr zu uns“, so Johannes Börger als Veranstalter aus dem Kulturbüro. Dieses Jahr verstärkte  ein spezieller Gast den Pianisten Frank Muschalle, Schlagzeuger und Sänger Dirk Engelmeyer und Bassist Matthias Klüter: der Saxofonist und Klarinettist Stephan Holstein. 

Sänger Dirk Engelmeyer aus Holzhausen begeisterte mit seinen Einlagen das Publikum, wie mit „Freight Train Blues“, „dem Froggy Bottom Blues“ und „Leave my girl alone“. Außerdem spielte das Quartett „Two funky people“ von Al Cohn und Zoot Sims und „The Sheik of Araby“. Eine eigenkomponierte Widmung an einen der einflussreichsten Jazz-Pianisten Teddy Wilson stammte von Frank Muschalle und heißt „Nod to Wilson“. Er spiele sie „wahnsinnig gerne“, hieß es von Stephan Holstein.

Muschalle und Holstein lernten sich auf einer Jazz-Kreuzfahrt im Mittelmeer kennen. „Frank und ich haben eine ähnliche Auffassung vom Musizieren“, sagte Holstein. Nicht das Solo stehe im Mittelpunkt,  was zähle, sei das Zusammenspiel. Muschalle und Bassist Klüter, beide gebürtig aus Bünde, kennen sich dagegen bereits seit der Schule. 

„I want a big fat mama“ sorgte zum Abschluss wieder für das Schwingen in den Reihen. Als Krönung des Abends erklang der Soundtrack aus dem Film Midnight in Paris von Woody Allen „Si tu vois ma mêre“ von Sidney Bechet.

Es war das erste Mal, dass eine Veranstaltung der GMHütter Kleinkunstreihe in der Lutherhütte stattfand. Seit die Vorführungen auf der Kulturbühne Haunhorst eingestellt wurden, weil die betreibende Tischlerei verkauft worden war, findet die  Veranstaltungsreihe  im GMHütter Rathaus statt. 

Als nächstes steht am 20. Januar um 18 Uhr das traditionelle Neujahrskonzert des Nordwestdeutschen Kammerensembles  im Saal Niedersachsen auf dem Programm. Karten gibt es bei Schreibwaren Fröse und in den NOZ Geschäftsstellen in Osnabrück und Georgsmarienhütte. 


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