Mit viel Arbeit zum Erfolg „Coole Schule“ blickt auf gelungene Minigolf-Saison zurück

Von Franca Heuer

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Die Schüler der „Coolen Schule“, ihre Betreuer und der Bürgermeister zeigten sich alle sehr zufrieden mit der Minigolf-Saison. Foto: Franca HeuerDie Schüler der „Coolen Schule“, ihre Betreuer und der Bürgermeister zeigten sich alle sehr zufrieden mit der Minigolf-Saison. Foto: Franca Heuer

freu Georgsmarienhütte. Schüler, Betreuer, Clubmitglieder und der Bürgermeister ließen am Samstag die Minigolf-Saison bei einem Abschlussessen auf der Anlage am Südring ausklingen.

Bereits zum siebten Mal hatte die Schülergenossenschaft den Betrieb der Minigolfanlage in den Sommermonaten übernommen.

Fünf Monate lang, an fünf Tagen in der Woche hatten die insgesamt 27 Schüler der Sophie-Scholl-Schule die Minigolfanlage betreut. Sie kümmerten sich um die Ausgabe der Schläger, halfen in der Gastronomie und hielten die Anlage sauber.

Verantwortung übernommen

„Ihr habt die Verantwortung für vielfältige Aufgaben übernommen und wirklich tolle Arbeit geleistet“, bedankte sich Thomas Hamm, Projektleiter der „Coolen Schule“, bei den Schülern. „Mit den Erfahrungen, die ihr bei diesem Langzeitpraktikum gesammelt habt, könnt ihr nachher auf dem Arbeitsmarkt punkten“, so Hamm.

Knapp 4000 Besucher

Knapp 4000 Besucher hatte die Minigolfanlage in den vergangenen Monaten zu verzeichnen. Neben dem normalen Betrieb fanden auf der Anlage unter anderem ein Firmenturnier, ein Sommerfest mit Flohmarkt und einige Liga-Spiele und Vereinsmeisterschaften des Minigolfclubs statt. Es war immer etwas los.

Sanierte Terrasse

„Neu war in diesem Jahr auch die sanierte Terrasse, die sehr gut angenommen wurde“, erzählte der Projektleiter. Schüler der siebten Klassen hatten sie selbst fertig gestellt. Hamms Dank galt auch besonders dem Betreuerteam, bestehend aus Lehrern, Club-Mitgliedern und pädagogischen Mitarbeitern.

Bürgermeister Ansgar Pohlmann betonte den gemeinschaftlichen Charakter des Projekts. „Die Beteiligung wäre nicht so groß, wenn das Projekt nicht dieses besondere Flair hätte. Und die Unternehmen wissen zunehmend, was sie davon haben“, so Pohlmann. „Wenn die Stadt solche Projekte mit moderaten Mitteln untersützt, kommt so viel mehr dabei herum“, erklärte Pohlmann.

Freikarten für die Eisbahn

Auch einen Vergleich mit dem deutschen Team bei der Fußball-Weltmeisterschaft scheute Pohlmann nicht. „Hier haben Taktik, Team und Training funktioniert. Das ist zwar kein Wettbewerb, aber ihr seid zumindest Hüttenmeister geworden“, meinte der Projektleiter. Und der GMHütter Bürgermeister bedankte sich bei Schülern und Betreuern mit Freikarten für die Eisbahn auf dem Rathausplatz.

Für das nächste Jahr sind auf der Anlage eine weitere Terrasse und neue Sitzbänke geplant. Die Stadt Georgsmarienhütte beteiligt sich mit einem großen Sonnenschirm, um mehr Schattenplätze zu schaffen.

„Wir hätten am Anfang nicht gedacht, dass wir mal in die achte Saison gehen. Ich glaube, wenn wir so weitermachen, wird das nächste Jahr wieder ein Erfolg“, erklärte Thomas Hamm abschließend.


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