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Unfallverursacher fährt weiter Neun Personen bei Unfall auf A33 bei GMHütte schwer verletzt

Von PM und Corinna Berghahn

Zahlreiche Rettungskräfte waren vor Ort, um die Verletzten aus dem Auto zu bergen. Foto: NWM-TVZahlreiche Rettungskräfte waren vor Ort, um die Verletzten aus dem Auto zu bergen. Foto: NWM-TV 

vpo/zud/coa/pm/dpa/cob Georgsmarienhütte. Bei einem Unfall auf der A33 sind am Montagabend neun Personen schwer verletzt worden. Eine 55-Jährige schwebt in Lebensgefahr. Der Unfallverursacher fuhr der Polizei zufolge einfach weiter.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 19.45 Uhr auf der A33 zwischen den Anschlussstellen Borgloh/Kloster Oesede und Harderberg. Ein BMW mit fünf Insassen aus Westfalen im Alter von 19 bis 22 Jahren war der Polizei zufolge mit hoher Geschwindigkeit auf der Überholspur unterwegs gewesen.

Auf der rechten Spur waren vier Frauen aus Gütersloh im Alter von 15, 16, 47 und 55 Jahren in einem Volvo unterwegs. Sie wollten die Trasse an der Anschlussstelle Harderberg verlassen. Hinter dem Volvo fuhr ein Auto, deren Fahrer plötzlich auf die Überholspur wechselte.

Foto: NWM-TV

Der Fahrer des BMW musste dem unbekannten Auto ausweichen, geriet dabei ins Schleudern und krachte in den Volvo der vier Frauen. Alle neun Insassen der beiden Autos wurden schwer verletzt, die 55-jährige Frau lebensgefährlich. Die neun Personen wurden auf verschiedene Krankenhäuser verteilt. 

Der Unfallfahrer fuhr weiter. Der Polizei zufolge könnte sein Auto hinten links leicht beschädigt sein.

Foto: NWM-TV

Beide Unfallautos wurden zerstört. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 41.000 Euro. 

Die Autobahn war sieben Stunden lang in Richtung Osnabrück gesperrt. Im Einsatz waren mehrere Polizeistreifen, elf Rettungswagen, drei Notarztwagen sowie Feuerwehrkräfte aus Borgloh, Kloster Oesede und Hilter.

Die Polizei sucht noch Zeugen des Unfalls. Hinweise nimmt die Autobahnpolizei unter der Telefonnummer 0541/327/2432 entgegen.


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