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16.09.2018, 19:02 Uhr KOMMENTAR

Die AfD Osnabrück versinkt immer tiefer im Chaos

Kommentar von Jean-Charles Fays

Die AfD liegt wieder mal am Boden und will nach dem erneuten Rücktritt eines Kreisvorstands neu anfangen. Aus Sicht unseres Kommentators wird die AfD noch weiter im Chaos versinken. Foto: Michael GründelDie AfD liegt wieder mal am Boden und will nach dem erneuten Rücktritt eines Kreisvorstands neu anfangen. Aus Sicht unseres Kommentators wird die AfD noch weiter im Chaos versinken. Foto: Michael Gründel

Georgsmarienhütte. Neuanfang. Bei keiner anderen Partei wird der Begriff so strapaziert wie bei der AfD. Und genau aus diesem Grund ist eher davon auszugehen, dass die Rechtspopulisten noch weiter im Chaos versinken. Der erneute Rücktritt eines kompletten Kreisvorstands wird daran nichts ändern. Ein Kommentar.

Die Partei wird sich weiter mit sich selbst beschäftigen, anstatt auf politische Inhalte zu setzen. Im vergangenen Oktober war es der damalige AfD-Landeschef Hampel, der nach dem Rücktritt des Kreisvorstands die Hoffnung äußerte, dass danach „alle wieder gemeinsam an einem Strang ziehen“, damit die AfD bei der nächsten Landtagswahl in der Region nicht schon wieder an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert.

Stattdessen schmeißt der neue Kreischef nach nur fünf Monaten hin, ein Kreistagsmitglied wechselt zu den Linken, und nun zeigen Fotos Kreisvorstandsmitglieder offenbar bei einem Neonazi-Konzert. Was folgt als Nächstes?


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