Erfolgreiche Saison Tractorpulling-Team Hörstkamp zweifacher Europameister

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Glückliches Team: Udo Rahe, Tobias Hörstkamp mit Jonas, Dirk Wessel und Heinz-Josef Hörstkamp (vorne von links), sowie Daniel Frische, Markus Albers, Enrico Vollerthun, Frank Lehmkuhle und Nils Hüwe (hinten von links)Glückliches Team: Udo Rahe, Tobias Hörstkamp mit Jonas, Dirk Wessel und Heinz-Josef Hörstkamp (vorne von links), sowie Daniel Frische, Markus Albers, Enrico Vollerthun, Frank Lehmkuhle und Nils Hüwe (hinten von links)

Füchtorf. Das Tractorpullig-Team Hörstkamp feiert das Ende einer brillanten Saison. Als zweifacher Europameister kehrte das Team nun aus Alphen in Holland zurück.

„Es lief einfach fantastisch“, schwärmt Tobias Hörstkamp und sein Vater Heinz-Josef nickt zustimmend. Es habe wenig Probleme gegeben, keine nennenswerten Schäden auf der Strecke und das Team hätte wieder einmal tolle Arbeit geleistet. „Es macht Spaß mit so einem Team“, sagt Hörstkamp Senior. „Die haben richtig was drauf.“

Vollblutschrauber 

Zwölf Vollblutschrauber aus Füchtorf, Versmold, Sassenberg, Wallenhorst und Glandorf sind während der Saison zur Stelle, um aus den Traktoren das Beste rauszuholen. Zur Deutschen Meisterschaft angetreten sind die Hörstkamps in diesem Jahr mit drei PS-Boliden. Das Green Monster startete in der 3,5-Tonnen-Klasse, der Green Fighter in der 4,2-Tonnen-Klasse und das erst drei Jahre alte Mitas-Monster in der 2,5-Tonnen-Klasse. „Das alte Monster sollte eigentlich in Rente gehen, ist 2016 dann aber Europameister geworden“, erzählt Tobias Hörstkamp. Das Team brachte es daraufhin nicht übers Herz, den Trecker zu zerlegen.

So gingen alle drei Trecker bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft an den Start. Hieraus als Sieger hervorzugehen ist Bedingung für die Teilnahme an der Europameisterschaft. Den beiden Monstern gelang es, sich in den verschiedenen Wertungsläufen in ganz Deutschland am Ende an die Spitze zu setzen. Der Fighter landete nur auf dem dritten Platz, weil das Team wegen kleinerer Schäden drei Veranstaltungen ausfallen lassen musste. „Da reichten am Ende die Punkte nicht“, so Tobias Hörstkamp. Dafür konnte sich der Green Fighter im Endlauf des Eurocup in England in Great Eccleston an die Spitze setzen. Und erhielt somit auch eine Eintrittskarte zur Europameisterschaft in Alphen in Holland.

Dort lief dann alles wie am Schnürchen. Das Mitas-Monster mit Fahrer Dirk Wessel wurde Europameister in der 2,5-Tonnen-Klasse, der Fighter mit Fahrer Enrico Vollerthun Europameister in der 4,2-Tonnen-Klasse. Das Rentner-Monster mit Daniel Frische erreichte immerhin den vierten Platz.

Nun ist die Saison zu Ende und die drei Trecker werden auseinandergebaut und gewartet. Große Veränderungen sind nicht geplant. „Das Mitas-Monster hat einen leichten Linksdrall und dem wollen wir auf die Spur kommen“, so Tobias Hörstkamp. Ansonsten seien es nur Kleinigkeiten. Die nächste Veranstaltung ist ein Hallenrennen in Zwolle im Januar. „Da probieren die Fahrer ihre überholten Trecker aus“, so Hörstkamp. Am 27. Und 28. April geht es dann in der Hörstkamp-Arena in die nächste Runde. An diesem Wochenende startet der erste Lauf zur Deutschen Meisterschaft 2019.

Bei dem wird dann auch Frank Bartholomé aus Georgsmarienhütte dabei sein, der dieses Jahr Pech hatte. Ein kapitaler Motorschaden hatte ihn und seinen Trecker „Le Coiffeur“ gleich zu Beginn der Deutschen Meisterschaft aus dem Rennen gekegelt. Dafür schaffte es der Mini, der erst in dieser Saison mit dabei war, mit Fahrerin Anke Bartholomé in der Mini-Puller-Klasse, sich für die EM zu qualifizieren. „Und wir sind dort nicht letzter geworden“, so Frank Bartholomé. In der kommenden Saison sollen beide Trecker an den Start gehen.


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