Vorläufiges Datum steht fest Starke Beteiligung beim Planungstreff für das Haderberger Jubiläum

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Alles im Griff: Franz Dreier leitet in der Grundschule Harderberg die Diskussionsrunde zum 950-jährigen Bestehen des Stadtteils. Foto: Bastian RabeneckAlles im Griff: Franz Dreier leitet in der Grundschule Harderberg die Diskussionsrunde zum 950-jährigen Bestehen des Stadtteils. Foto: Bastian Rabeneck

Georgsmarienhütte. Der Unterricht an der Grundschule Harderberg ist schon seit mehreren Stunden vorbei. Dennoch ist eines der Klassenzimmer gut gefüllt. An den niedrigen Tischen auf den für sie viel zu kleinen Stühlen sitzen rund 30 Harderberger, die dem Aufruf von Franz Dreier, Heinz Dierker und Schulleiterin Carina Kriegeskorte gefolgt sind.

Das Dreiergespann führt das Organisationsteam für die Feierlichkeiten zum 950-jährigen Bestehen des GMHütter Stadtteils Harderberg an. Kurz vor Beginn der Veranstaltung warten sie noch etwas nervös auf ihre Gäste. "Die Resonanz beim ersten Planungstreffen vor einem Monat war gut", sagt Dierker. "Wir sind dennoch gespannt, wie viele Anwohner sich weiter engagieren wollen." Einige Minuten später ist klar: Die Angst vor zu wenig Beteiligung ist unbegründet. 

Gemeinschaft stärken

Kriegeskorte verschafft sich einen Überblick über die freiwilligen Helfer. Von den Jugendleitern der Gemeinde, über Vertreter der verschiedenen Sportabteilungen im Ort, bis hin zum Chor und Schützenverein sind Menschen gekommen, die bei den Feierlichkeiten anpacken wollen. Mitorganisator Dreier hat Familie und Freunde in verschiedenen Vereinen: "Dieses aufwendige Projekt ist auch eine Chance, das Ehrenamt aus mehreren Bereichen zusammenzuführen, und das Gemeinschaftsgefühl auf dem Harderberg zu stärken."

Und dieser Ansatz scheint gut zu funktionieren. Jeder der Anwesenden möchte seinen Teil beisteuern. "Wir können das Vereinsheim des Tennis Clubs zur Verfügung stellen", kommt es aus der hinteren Reihe. "Und wir können einen Auftritt mit dem Chor organisieren", meldet sich die nächste Freiwillige zu Wort. Wichtig sei es außerdem ein Programm zu schaffen, das alle Generationen anspricht. Schnell hat es fast den Anschein, als würden die Harderberger mehr Programm auf die Beine stellen, als sich an den drei geplanten Festtagen überhaupt unterbringen lässt.

"Nicht überheben"

"Es muss realistisch sein", sagt Dreier, der die Diskussion über das Festprogramm leitet. "Wir dürfen uns nicht überheben." Damit meint er auch den finanziellen Aspekt. Um das Fest umzusetzen, werden schließlich nicht nur tatkräftige Helfer, sondern auch der ein oder andere Euro benötigt. "Wir haben einen Antrag an die Stadt gestellt und erhoffen uns Unterstützung", teilt Dierker den Versammelten mit. Ob und mit wie viel Geld sich die Stadt an den Feierlichkeiten beteiligt, bleibe aber noch abzuwarten. Darüber hinaus erhoffen sich die Organisatoren Unterstützung von den über 70 Firmen, die auf dem Harderberg ansässig sind. 

Sporthalle als Mittelpunkt?

Als Mittelpunkt der Jubiläumsfeier haben die Bürger sich vorerst auf die Sporthalle des SV Harderberg, das Schulgebäude und das umliegende Gelände festgelegt. Letzten Endes muss aber die Stadt entscheiden, ob auf dem Gelände und in der Halle gefeiert werden darf, sagt Dreier. Weiterhin stehen noch einige unbeantwortete Fragen im Raum: wer haftet eigentlich im Schadensfall bei der Veranstaltung, wer ist für die Sicherheit zuständig und wie sieht es mit den Lärmvorschriften aus? Das alles möchte das Team nun bis zum nächsten Planungstreffen in einem Monat klären.

Als vorläufiges Datum haben sich die Harderberger für den 6. bis 9. September 2019 entschieden. "Daran können wir uns orientieren", sagt Dreier. Änderungen seien aber zum jetzigen Zeitpunkt noch jederzeit möglich.


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