Kunstschule Paletti Offenes Atelier am Tag des Denkmals in GMHütte

Von Sina-Christin Wilk, 10.09.2018, 14:52 Uhr
Zufriedener Besucher am Tag des offenen Denkmals: Simon versucht sich in Kohleskizzen. Foto: Sina-Christin Wilk

Georgsmarienhütte. Am Tag des offenen Denkmals öffnete auch die Kunstschule Paletti ihre Türen. In den Räumen sowie auf dem Außengelände des ehemaligen Kutscherhauses der Villa Stahmer luden die Dozenten zu verschiedenen Mitmachangeboten.

Weben mit Naturmaterialien, Anfertigung von Kohleskizzen oder Erschaffen von Naturgeistern in Form von Holzskulpturen – das Programm war bunt gemischt und bot sowohl für jüngere als auch ältere Besucher unterschiedlichsten Input, um sich mit Kunst auseinanderzusetzen.

Das Thema des diesjährigen Tags des offenen Denkmals „Entdecken, was verbindet“ passe zufällig sehr gut zum aktuellen Projektschwerpunkt, sagte Marion Strothmann, Leiterin der Kunstschule Paletti. So wurde der Tag genutzt, um auch den offiziellen Abschluss des Projekts „generationKUNST“ zum Thema „Verbundenheit“ zu begehen. Als eine von sieben Kunstschulen stellt Paletti eine Projektgruppe, die von 2017 bis 2018 an dem Förderprogramm des Landesverbands der niedersächsischen Kunstschulen teilnimmt.

Experimentelle Ansätzen zur kulturellen Teilhabe

Die Projektgruppe „We are creatiWEty“ setzte sich in den vergangenen Monaten mit experimentellen Ansätzen zur kulturellen Teilhabe und gesellschaftliches Engagement auseinander. Die Ergebnisse werden nicht nur zentral vom Landesverband dokumentiert, sondern auch im eigenen Youtube-Kanal und auf Instagram verbreitet.

Im „Denkerraum“ stand ein intermediales Herangehen an Schlagzeilen aus Zeitungen im Vordergrund. Unter dem Titel „No-Selfie“ wurden die Besucher mittels Accessoires und Sessel dazu eingeladen, sich gemeinsam fotografieren zu lassen. „Wir haben überlegt, wie man Leute, die sich nicht kennen, zusammenbringen kann“, sagte Projektteilnehmerin Jessie Rohling.

Ganz bewusst hätten sie sich für diese Variante entschieden, um etwaige Hemmschwellen so gering wie möglich zu halten. „Es ist die simpelste Art, aufeinander zu zu gehen“, so Projektteilnehmerin Hannah Morab. „Das reflexive Moment ist hier sehr wichtig: Wie fühlt es sich an, wenn sich Fremde auf diese Art begegnen?“, ergänzte Strothmann.

„Wir wollen zeigen, dass wir Gestaltungskraft haben“

Durch alle künstlerischen Angebote zog sich eine grundlegende Zielsetzung: „Wir wollen zeigen, dass wir Gestaltungskraft haben und mit unserem Tun etwas in die Welt tragen können“, sagte Strothmann. Angesichts aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen sei Kulturarbeit umso wichtiger.

Eine klare Zielgruppe gebe es nicht. „Jeder ist angesprochen, der sich angesprochen fühlt“, so Strothmann. Neben Mitgliedern der Kunstschule nutzten auch zahlreiche weitere Gäste die Gelegenheit, um sich künstlerisch zu betätigen. So auch Simon, der sich mit den Gestaltungsmöglichkeiten mit Zeichenkohle auseinandersetzte. Da er gerne bastele, habe er den Nachmittag richtig genossen.

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