Kreisposaunenfest 2018 Vom Königsufer an der Elbe an die Düte in Oesede

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Am Samstagabend spielte der Kreisposaunenchor Melle-Georgsmarienhütte in der König-Christus-Kirche Oesede zum Kreisposaunenfest. Foto: Robert SchäferAm Samstagabend spielte der Kreisposaunenchor Melle-Georgsmarienhütte in der König-Christus-Kirche Oesede zum Kreisposaunenfest. Foto: Robert Schäfer

Georgsmarienhütte. Am Samstagabend fand in der König-Christus-Kirche in Oesede das Kreisposaunenfest statt. Gut 70 Bläser aus Georgsmarienhütte und Melle präsentierten ein buntes Programm mit Blasmusik aus verschiedenen Stilrichtungen und Epochen.

Zu einer Abendserenade mit Posaunenchor-Musik aus den letzten Jahrhunderten hatte am Samstagabend der Posaunenchor Oesede in die König-Christus-Kirche eingeladen. Zu Gast war der Kreisposaunenchor. Die gut 70 Musiker aus dem Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte musizierten gemeinsam zum Kreisposaunenfest 2018. Neue und alte Blasmusik hatten Kreischorleiter Stefan Bruhn und Florian Kubiczek mit ihren Chören eingeübt.


Kreischorleiter Stefan Bruhn hatte seine 70 Bläser gut im Griff. Foto: Robert Schäfer


Eröffnet wurde der Abend mit der „Dresdener Fanfare“ des zeitgenössischen Komponisten Traugott Fünfgeld, dessen Werke sich wie ein roter Faden durch das Programm zogen. Ergänzt wurde die Auswahl durch klassische Blasmusik und einige Kirchenlieder, bei denen die Besucher eingeladen waren, aus voller Kraft mitzusingen. Aber auch manch Unbekanntes oder Unerwartetes hatte den Weg in die Abendserenade gefunden. Dazu gehörte auch das Stück „Am Königsufer“ von Matthias Drude. Dieses Werk hatte Bruhn auch schon in Dresden mit tausenden Bläsern aufgeführt. Damals waren zwei Chöre auf beiden Seiten des Elbufers positioniert und „spielten sich musikalisch die Bälle zu“, wie Bruhn es beschrieb. In der Kirche müsse sich das Publikum diesen Fluss vorstellen, meinte er.


Mitsingen ausdrücklich erwünscht: Kreischorleiter Stefan Bruhn lud die Besucher ein, bei den Kirchenliedern mitzusingen. Foto: Robert Schäfer


Die Idee mit dem Fluss griff Bürgermeister Ansgar Pohlmann in seinem Grußwort auf. Bruhn könne mit seinem Doppelchor in zwei Jahren beim Gemeindejubiläum auftreten. Dann wäre es zwar nicht die Elbe an deren Ufern sie spielen könnten, aber in und um Oesede gäbe es sicher einige schöne Stellen an der Düte, die sich für so ein Konzert eignen würden.


Gut 70 Bläser spielten gemeinsam beim Kreisposaunenfest. Foto: Robert Schäfer


Vielleicht findet ein solcher Auftritt dann auch mehr Zuschauer. Nicht einmal zur Hälfte der Kirchenbänke in der König-Christus-Kirche hatten sich am Samstagabend gefüllt. An der Qualität der Musik und der Musiker dürfte das nicht gelegen haben. Routiniert und sicher präsentierten die Bläser die Musik. Während bei kleineren Posaunenchören die Sätze oft vereinfacht gespielt werden müssen, meisterte das Ensemble auch komplexere Partituren problemlos.


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