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Mobiles Angebot auf sechs Quadratmetern GMHütterin eröffnet Hundesalon im Wohnwagen

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Sind das Knopfaugen! Jennifer Boenert hat ihrem Hund Eddy eine modische Kurzhaarfrisur verpasst. Seit Kurzem hat sie in ihrem Wohnwagen einen Hundesalon eingerichtet. Foto: Klaus LindemannSind das Knopfaugen! Jennifer Boenert hat ihrem Hund Eddy eine modische Kurzhaarfrisur verpasst. Seit Kurzem hat sie in ihrem Wohnwagen einen Hundesalon eingerichtet. Foto: Klaus Lindemann

Georgsmarienhütte. Auch Vierbeiner legen Wert auf ein gepflegtes Erscheinungsbild. Vielleicht sind es aber auch nur deren Herrchen bzw. Frauchen. Wie auch immer, der Schönheitsmarkt für Hunde boomt, und auch an GMHütte geht der Trend nicht spurlos vorbei. Deshalb gibt es hier seit Kurzem einen mobilen Hundefriseur. Jennifer Boenert hat ihren Salon („Jenny’s mobiler Hundesalon“) in einem kleinen Wohnwagen untergebracht und kann die kläffende Kundschaft deshalb selbst aufsuchen.

Eigentlich ist die 32-Jährige gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte und hat bisher bei einem Steuerberater gearbeitet. „Aber ein Leben lang am Schreibtisch sitzen, das ist einfach nichts für mich“, erzählt sie. Irgendetwas habe gefehlt, und Boenert suchte nach einer alternativen Aufgabe. Da die GMHütterin mit Hunden groß geworden ist, hatte sie die Idee, einen Hundesalon zu eröffnen. „Aber ich wollte mich von der Masse abheben.“

Viel innovativer erschien ihr die Idee, die Kunden einfach persönlich aufzusuchen. „Mein Mann war erst skeptisch, aber als wir auf den Wohnwagen kamen, begeisterte er sich für meine Geschäftsidee.“ 6,25 Quadratmeter misst der Salon, in dem die Hunde nicht nur einen neuen Fellschnitt inklusive Haarwäsche und Föhnfrisur bekommen, sondern auch die Krallen auf Vordermann gebracht werden können.

Für das fachliche Wissen hat sich Boenert für kurze Zeit einer Hundefriseurin in der Lüneburger Heide angeschlossen. Neben dem Schneiden lernte sie dort unter anderem das Entfilzen und den richtigen Umgang mit der vierbeinigen Kundschaft. Ihr fünfjähriger Hund Eddy musste dann kurzerhand für die ersten Probeschnitte zur Verfügung stehen. Der moderne Kurzfellschnitt steht ihm übrigens ausgezeichnet.

Seit dem 15. Oktober ist Boenert nun in einem Einzugsgebiet von 30 Kilometern rund um GMHütte unterwegs. Zehn Hunde zählen schon zum festen Kundenstamm. Bis zu zwei Stunden dauert eine Behandlung, je nach Größe des Tieres und der Fellbeschaffenheit. „Das Wichtigste bei der ganzen Sache ist, dass sich der Hund wohlfühlt“, sagt Boenert.

Maximal 50 Euro kostet ein Besuch beim mobilen Hundefriseur. Da muss Frauchen für ihren Haarschnitt oftmals weitaus mehr ausgeben.

Mehr Informationen im Internet unter der Adresse: www.jennys-mhs.de


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