GMHütter Feuerwehr könnte „Manta“-Lösung bekommen Gerätehaus in Kloster für geplantes Ersatzfahrzeug wohl zu klein

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Entspricht nicht modernen Standards für ein Feuerwehrhaus: der Standort der Freiwilligen Feuerwehr Kloster Oesede. Foto: Frank WiebrockEntspricht nicht modernen Standards für ein Feuerwehrhaus: der Standort der Freiwilligen Feuerwehr Kloster Oesede. Foto: Frank Wiebrock

Georgsmarienhütte. Eigentlich ist im laufenden GMHütter Haushalt die Investition von 310000 Euro für ein neues Feuerfahrzeug der Ortsfeuerwehr Kloster Oesede vorgesehen gewesen. Doch der Erwerb soll jetzt erst 2020 erfolgen. Das derzeitige Gerätehaus ist für die geplante Ersatzanschaffung auch wohl zu klein.

In Kloster Oesede geht es um die Hallenhöhe. Infolge einer Euro-Norm-Änderung ist der Fahrzeugtyp gegenüber der früheren Ausführung größer geworden und braucht mehr Platz. Jetzt wird schon der Titel einer erfolgreichen deutschen Filmkomödie mit Til Schweiger von Anfang der 90er Jahre bemüht, um eine eventuell notwendige und mit Zusatzkosten verbundene Tieferlegung des Feuerwehrautos zu beschreiben: Von einer eventuellen „Manta“-Lösung ist die Rede.

Neuer Standort gesucht

Ob es am Ende soweit kommt, ist offen. Denn für den Stadtteil Kloster Oesede wird schon länger über einen neuen Standort für die Feuerwehr nachgedacht. Die derzeitige Lage direkt neben der „Graf Ludolf“-Grundschule hat den Nachteil, dass An- und Abfahrt über das Schulhofgelände erfolgen.

Es gibt Überlegungen, im Zuge einer Neuordnung der Klosteraner Schulstandorte auch die Ortsfeuerwehr zu verlagern. Die Feuerwehrunfallkasse sieht die dringende Notwendigkeit, dass die Blauröcke ein modernen Standards entsprechendes Gebäude bekommen

Hier ist im Gespräch, dass nach der bisher zum Schuljahr ‚‘21/‘22 vorgesehenen Auflösung des Hauptschul-Standorts im Stadtteil dann Teile des Sophie-Scholl-Gebäudes nach entsprechenden Umbauarbeiten durch die Feuerwehr genutzt werden. Aber diese Gedankenspiele sowie die Kosten eines solchen Umzugs sind bisher im zuständigen Fachausschuss noch nie Thema gewesen. Bis feststeht, welche Variante am Ende zum Zuge kommt, wird es noch einige Zeit dauern.

Thema beim Bürgerstammtisch

Das Feuerwehrthema ist Mittwochabend auch ein Aspekt beim CDU-Bürgerstammtisch zur künftigen Entwicklung Kloster Oesedes gewesen. Bis 2020 bleibt jetzt erst einmal Zeit, eine Standort-Lösung zu finden. Sonst könnte eine Aufstockung der vorgesehenen 310000 Euro für das Ersatzauto notwendig werden, da die Ortsfeuerwehr Kloster bei unveränderter Gebäudesituation wohl nur eine tiefergelegte „Manta“-Variante unterbringen kann.


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