Auf der Zielgraden GMHütter CDU-Stadtverband-Spitze diskutiert über Pohlmann-Nachfolger

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Christoph Ruthemeyer (rechts) gilt als einer der möglichen CDU-Bürgermeisterkandidaten. Das Bild entstand im July auf dem Lammersbrink. Foto: Rebecca RuthemeyerChristoph Ruthemeyer (rechts) gilt als einer der möglichen CDU-Bürgermeisterkandidaten. Das Bild entstand im July auf dem Lammersbrink. Foto: Rebecca Ruthemeyer

Georgsmarienhütte Mitte September soll jetzt Klarheit darüber herrschen, wer für die GMHütter Christdemokraten bei der Bürgermeister-Wahl im März antritt, nachdem Amtsinhaber Ansgar Pohlmann (CDU) Mitte Juli überraschend seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur aus „sehr privaten Gründen“ erklärt hat. Am Dienstag, 18. September, ist Termin der Mitgliederversammlung, bei der die Kandidatenkür erfolgt.

Der CDU-Zeitplan für die Nominierung ist eng getaktet: Bis Mittwochabend konnten die Parteimitglieder Vorschläge beim Vorstand Vorschläge für die „geeignetste Bewerberin oder den geeignetsten Bewerber“ für das Bürgermeisteramt einreichen. Am Donnerstag steht das Thema Wahlkampf auf der Tagesordnung der vor einem halben Jahr neu gewählten Stadtverbandsspitze, um das Vorgehen bis zur Mitgliederversammlung am 18. September in Kloster Oesede festzulegen.

Vorgesehen ist unter anderem, dass sich geeignete Kandidaten bis Mitte September in den Ortsvereinen vorstellen. Der CDU-Vorsitzende Christoph Ruthemeyer: „Natürlich ist die Tür damit nicht dicht, falls bis zur Mitgliederversammlung plötzlich noch ein weiterer interessanter Bewerber die Bereitschaft erklärt, bei der Bürgermeisterwahl für die CDU anzutreten.“

Der 54-jährige Holzhauser, der seit 2001 Ratsmitglied ist und seit 2011 auch dem Kreistag angehört, wird derzeit am häufigsten genannt, wenn es um die Kandidatenfrage geht. Dies gilt insbesondere, wenn der CDU-Wahlvorschlag für die Nachfolge GMHütter Wurzeln haben soll.

Es gibt aber auch Parteivertreter, die angesichts der Herausforderungen, vor denen die Hüttenstadt in den kommenden Jahren durch die demografische Entwicklung oder der Folgen der Digitalisierung steht, einen Kandidaten mit entsprechender Verwaltungserfahrung favorisieren würden. Durchaus möglich, dass auch ein externer Bewerber in die finale Auswahlrunde kommt. Dies könnte eventuell Perspektiven im Hinblick auf die Unterstützung des CDU-Kandidaten durch andere Parteien bieten.

Parteivorsitzender Ruthemeyer: „Wir haben sichergestellt, dass es ein völlig transparentes Verfahren gibt, und werden am Donnerstagabend in Ruhe über die bestmögliche Lösung beraten.“

Vom Tisch ist inzwischen eine nach der Pohlmann-Absage zwischenzeitlich erwogene Verschiebung der Mitgliederversammlung auf den Spätherbst. Ruthemeyer: „Wir wollen den Bürgern zeitnah einen überzeugenden Wahlvorschlag präsentieren, denn es ist nur noch rund ein halbes Jahr bis zum Wahltermin.“

Geklärt ist wohl, wer für die GMHütter Sozialdemkraten erstmals das Rathaus erobern will: Am gleichen Tag wie die CDU wird auch SPD ihren Bewerber für die Bürgermeisterwahl nominieren. Hier gilt eine große Mehrheit für Ratsfrau Dagmar Bahlo als sicher.


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