Gemeinsamer Antrag von CDU und Grünen Für Sanierung der GMHütter Türme soll eine schnelle Lösung her

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Es geht voran: CDU und Grüne wollen die Sanierung der derzeit gesperrten Türme forcieren. Foto: Gert WestdörpEs geht voran: CDU und Grüne wollen die Sanierung der derzeit gesperrten Türme forcieren. Foto: Gert Westdörp

Georgsmarienhütte. Gemeinsam wollen CDU und Grüne jetzt eine schnelle Lösung für die angeschlagenen Aussichtstürme auf Dörenberg und Lammersbrink auf den Weg bringen.

Überraschende Premiere: Erstmals gibt es im GMHütter Rat einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU und Grünen. Sie wollen am Donnerstag, 13. September, wenn der Rat zum ersten Mal nach der Sommerpause zusammentritt, eine schnelle Sanierungslösung für den Hermannsturm auf dem Dörenberg und den Varusturm auf dem Lammersbrink auf den Weg bringen.

Schwarz-Grüne Initiative

Die schwarz-grüne Initiative steht am Donnerstag kommender Woche als letzter Beratungspunkt auf der Tagesordnung. Nachdem der Fachausschuss Ende August mit breiter Mehrheit befürwortet hat, vor einer endgültigen Entscheidung erst ein Sanierungsgutachten für die Aussichtstürme in Auftrag zu geben, wollen CDU und Grüne jetzt dafür sorgen, dass nicht noch weitere Zeit verloren wird.

Die seit Ende 2016 von der Stadt wegen korrosionsbedingter Betonabplatzungen und nicht mehr gegebener Verkehrssicherheit gesperrten Aussichtspunkte sollen so schnell wie möglich wieder zugänglich sein.

Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Robert Lorenz: ,,Natürlich müssen die Arbeiten ordnungsgemäß ausgeschrieben werden, wofür ein Leistungsverzeichnis erstellt werden muss. Aber die Kosten von rund 35000 Euro für ein Gutachten, dessen Erstellung und Beratung nur wieder weitere Verzögerungen zur Folge hätte, können wir uns sparen.“

In der DIN EN 1504 sind nach seinen Angaben alle Anforderungen für Betonbauarbeiten ausgeführt. Deshalb soll die Sanierungs-Ausschreibung auch auf Basis dieser Anforderungen erfolgen. Außerdem sei vom Auftragnehmer eine Gewährleistungsbürgschaft für die auszuführenden Arbeiten zu erbringen, wird im Rats-Antrag von CDU-Fraktion und der Fraktion von Bündnis 90/Grünen ausgeführt.

Ein CDU-Antrag für die Fachausschuss-Sitzung Ende August hatte bereits zum Inhalt, im Haushalt 2019 jeweils 150000 Euro für die Sanierung von Hermannsturm und Varusturm vorzusehen. Am Ende gab es hier aber einen mit großer Mehrheit von CDU-Vertretern, SPD/FDP-Gruppe und den beiden Grünen-Ausschussmitgliedern befürworteten Kompromiss, zunächst ein Sanierungsgutachten in Auftrag zu geben.

Die Hoffnung der Hüttenstadt war bisher, Fördermittel des Amtes für regionale Landesentwicklung für einen Neubau des Herrmannsturmes auf dem Dörenberg zu bekommen.

Offener Förderantrag

Die reinen Baukosten bewegen sich bei rund 350000 Euro – für einen Aussichtspunkt. Die Fördersumme könnte hier 200000 Euro betragen. Doch bisher ist im GMHütter Rathaus weder eine Zusage noch eine Ablehnung eingegangen.

Da es wohl bislang vom Land auch keine positiven Signale für die Bezuschussung gibt, wollen CDU und Grüne jetzt eine schnelle Sanierung der beiden Aussichtstürme. Diese Kosten muss die Stadt alleine tragen, da diese Lösung nicht förderfähig ist.


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