Streetfood Circus in Oesede Nach der Stöberei ein Monster-Milchshake

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Zum Nachtisch ein Monster-Milkshake: Christiane und Sebastian Hettenberger ließen es sich beim Streetfoodcircus in GMHütte schmecken. Foto: Stefan BuchholzZum Nachtisch ein Monster-Milkshake: Christiane und Sebastian Hettenberger ließen es sich beim Streetfoodcircus in GMHütte schmecken. Foto: Stefan Buchholz

Georgsmarienhütte. Viel los war am Sonntag in Oesede: Ausprobiert wurde viele Gerichte vom "Streetfood Circus – und nebenbei ließ es sich herrlich stöbern und shoppen bei geöffneten Geschäften.

Karin Kemper ahnte schon vor Beginn des verkaufsoffenen Sonntags um 13 Uhr, dass es „einen guten Lauf“ geben wird. „Es sind schon viele Leute unterwegs, die Richtung des Kirmesplatzes strömten“, so die Vorsitzende der City-Gemeinschaft. Auf dem Platz hatte in diesem Jahr erstmals der Streetfoodcircus ab Samstagmittag seine Wagen mit verschiedenen Leckereien aufgestellt.

Fast schon Stammkunden sind Christiane und Sebastian Hettenberger aus Oesede. Sie haben bisher alle drei Kulinarik-Vorstellungen des Streetfood Circus besucht. „Wir lieben die kleinen Snacks“, schilderte Sebastian, worauf Christiane gleich mit einem Augenzwinkern ergänzte: „Und die Großen!“. Damit spielte sie wohl auf den Riesen-Hotdog an, den ihr Mann gerade eben gegessen hatte. „Der war echt groß und mit Chili con Carne“, bilanzierte Sebastian zufrieden die Mahlzeit.

Ein kulinarisches Hopping machten am Sonntag auch die Geschwister Andrea und Oliver Braun aus Wallenhorst. Zeigten sie sich vom Angebot und der Preisgestaltung bei „Osnabrück is(s)t gut“ noch enttäuscht („bei den Preisen setzen wir uns lieber gleich in ein Restaurant“), traf das Angebot des Streetfood Circus viel besser ihren Geschmacksnerv.

Englisches Karamell

Neben Klassikern wie Burger, Wraps und dem Hagener Kartoffel-Tornado, gab es mit englischen Karamell in verschiedenen Geschmackssorten etwas, was es seltener zu probieren gibt. „In Deutschland sind wir die Einzigen, die diesen Klassiker aus einer englischen Manufaktur anbieten“, erklärte „Fudge me“-Inhaber Markus Poth.

Er war nach verhaltenem Geschäftsverlauf auch am Sonntag noch nicht richtig zufrieden. Woran es lag, vermochte er nicht zu sagen. „Wir sind immer beim Streetfood Circus dabei, weil gut Werbung gemacht wird, die Infrastruktur und der Angebotsmix stimmt.“

Starke Konkurrenz

Die niedrige Besucherzahl am Samstag führte Christian Schwager von der organisierenden Eventagentur Next Choice auf benachbarte Veranstaltungen, wie etwa die „Hagener Wiesn“ zurück. „Viele Besucher sind dann aber am Sonntag gekommen, so dass wir zufrieden sein können.“

Das bestätigte sich etwa am Stand, den Sean Ewert betreute. Statt zehn Verkäufe am Samstag, hatte er nach anderthalb Stunden am Sonntag bereits neun an den Mann oder die Frau bringen können. Zu kaufen gab es „Moonshine“, einen Schnaps, wie ihn US-Farmer verbotenerweise während der Prohibition der 1920er Jahre brannten.

Große Zufriedenheit

Karin Kempers Vermutung bestätigte sich bis zum Ende des verkaufsoffenen Sonntags. „Ich habe auch von den Geschäftsinhabern eine sehr große Zufriedenheit über den Verlauf gespiegelt bekommen.“

Zwar gehe es den Einzelhändlern auch um den Verkauf. „Aber genauso wichtig ist uns, dass die Menschen am Sonntag in Ruhe stöbern können und die Geschäfte kennenlernen“, so Kemper. Besonders gefreut hätte die Händler, dass viele Auswärtige sich positiv über den Ort gezeigt hätten. „Und gesagt haben: Wir kommen wieder.“


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