In Georgsmarienhütte-Oesede Hunderte Besucher auf Pfarrfest der Heilig-Geist-Kirche

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Auf dem Vorplatz der katholischen Heilig-Geist-Kirche in Oesede fand nur ein kleiner Teil des Pfarrfestes statt. Hier wurden einige Stände der verschiedenen Vereine aufgebaut. Foto: Ullrich SchellhaasAuf dem Vorplatz der katholischen Heilig-Geist-Kirche in Oesede fand nur ein kleiner Teil des Pfarrfestes statt. Hier wurden einige Stände der verschiedenen Vereine aufgebaut. Foto: Ullrich Schellhaas

Georgsmarienhütte. Das Pfarrfest der katholischen Heilig-Geist-Kriche in Oesede vereinte zwei Jubiläen und lockte Hunderte Besucher aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft Georgsmarienhütte-Ost an. Dementsprechend vielfältig war das Programm.

Zwei Jubiläen stehen in diesem Jahr in Oesede Süd an: Die Pfadfinderschaft St. Georg der Heilig-Geist-Kirche besteht seit 35 Jahren. Und der Kindergarten St. Michael, der ebenfalls zur Kirchengemeinde gehört, existiert schon seit 60 Jahren. „Doch statt das alles in verschiedenen Festivitäten zu zerfasern, haben wir uns am runden Tisch der Gemeinde entschlossen, lieber ein großes Fest zu feiern“, sagte Kirchenvorstands-Vorsitzender Franz Hinrichsmeyer. Dieses große Fest fand nun an diesem Sonntag nach dem Gottesdienst rund um die exponiert auf dem Berg liegende Kirche und auf dem Gelände des Kindergartens gegenüber statt.


„Doch statt das alles in verschiedenen Festivitäten zu zerfasern, haben wir uns am runden Tisch der Gemeinde entschlossen, lieber ein großes Fest zu feiern"Kirchenvorstands-Vorsitzender Franz Hinrichsmeyer


Zeltlager-Romantik präsentierten dabei die Pfadfinder. Neben einem Sektempfang hatten sie Zelte aufgebaut, die einen Eindruck von sommerlichen Fahrten wie etwa nach Schweden vermittelten. In einer großen, offenen Jurte konnten Kinder und Jugendliche Stockbrot grillen oder Popcorn im offenen Feuer zubereiten. Das benachbarte Schlafzelt vermittelte Eindrücke von der Unterbringung bei den jährlichen Fahrten ins Abenteuer.

Für eine Altersklasse jünger waren hingegen die Angebote des Kindergartens ausgelegt. Sackhüpfen, Gummitwist, eine Hüpfburg, eine Rollenbahn, ein Bällebad oder ein kindgerechtes Quiz sorgten hier für Unterhaltung. Zudem hatten die Kinder eine Theateraufführung mit Musik, Tanz und Instrumentalgruppe vorbereitet, die mit der Geschichte über die "Wilden Kerle" ein Lächeln nicht nur in die Gesichter der jüngsten Besucher zauberte.

Doch auch viele weitere Vereine und Gruppen der Gemeinde trugen zum Gelingen des Nachmittags bei: Der Wallfahrtsverein hatte eine Knobel-Station auf die Beine gestellt, bei der es nicht nur den obligaten Schinken zu gewinnen gab, sondern auch weitere wertvolle Sachpreise. Die Messdiener verköstigten Besucher mit Bratwürstchen und später auch mit leckeren Waffeln. Und die Katholische Arbeitnehmerbewegung ließ es sich nicht nehmen, Kartoffelpuffer unter die Besucher zu bringen.

Am Eine-Welt-Laden konnten Gäste fair gehandelte Produkte erwerben. Und die Kolpingfamilie versorgte trockene Kehlen mit verschiedenen kühlen Getränken. Auch die Katholische Frauenbewegung beteiligte sich nicht nur mit einem Informationsstand über ihre Arbeit, sondern hatte im Pfarrsaal ein reichhaltiges Kuchenbüffet zu zivilen Preisen organisiert.

Der Chor Sternschnuppen schließlich begleitete den Gottesdienst, in dem Pfarrer Reinhard Walterbach komplett auf eine Predigt verzichtete, damit die beteiligten Gruppen die Möglichkeit hatten, ihre Arbeit und ihr Engagement zu präsentieren. Auch Bürgermeister Ansgar Pohlmann kam im Gottesdienst zu Wort und verwies darauf, dass mit dem neu gestalteten Overberg-Carré und dem Platz um die Kirche so in Zusammenarbeit von weltlicher und kirchlicher Gemeinde eine Art Zentrum für Oesede Süd entstehen solle.


„Rund 80 Helfer haben dieses Fest erst möglich gemacht“Kirchenvorstands-Vorsitzender Franz Hinrichsmeyer


In diese Richtung geht auch, dass der Kirchenvorstand mit dem Erlös des Pfarrfests zur Neugestaltung des Kirchenvorplatzes beitragen möchte. „Rund 80 Helfer“, so sagte es Franz Hinrichsmeyer, „haben dieses Fest erst möglich gemacht.“ Und so trugen sie dann indirekt auch zur Lebensqualität rund um die Kirche bei. 


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