Maries Hütte feiert Treffpunkt für Georgsmarienhütte besteht seit 25 Jahren

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Viele Frauen haben in den vergangenen 25 Jahren am Erfolg des Familienzentrums Maries Hütte mitgewirkt.
Foto: Petra PieperViele Frauen haben in den vergangenen 25 Jahren am Erfolg des Familienzentrums Maries Hütte mitgewirkt. Foto: Petra Pieper

Georgsmarienhütte. Die beiden Vorstandsfrauen von Maries Hütte, Martina Störmann und Heike Janacek-Multhaupt, konnten viele Gäste zum 25. Bestehen des Familienzentrums begrüßen.

Das Haus war voll, zahlreiche Kinder mit ihren Müttern und Vätern, fast alle ehemaligen Vorstände, viele ehrenamtliche Engagierte, Sponsoren und Ratsmitglieder waren zur Feier erschienen. Im Namen der Stadt bedankte sich Erster Stadtrat Karl-Heinz Plogmann für das langjährige Engagement der Aktiven, die damit einen Treffpunkt für Jung und Alt, für Männer und Frauen, für Einheimische und Migranten geschaffen hätten. 

Gute Zusammenarbeit 

Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Familienzentrum und der Stadt führte Gleichstellungsbeauftrage Susanne Häring näher aus. Zwar sei der Bedarf für ein Familienzentrum in seinen Gründungsjahren noch von dem einen oder anderen Zeitgenossen angezweifelt worden, heute aber, das sehe man auch an dem großen Besucherzustrom, sei die Idee „in der Mitte der Gesellschaft angekommen“. Mit geringer finanzieller Ausstattung, aber einem hohen Maß an Idealismus und ehrenamtlichem Engagement sei in 25 Jahren eine enorme gesellschaftliche Leistung vollbracht worden, unter anderem „sehr frühzeitig mit niedrigschwelligen Migrations- und Integrationsangeboten“. Die Aktiven hätten „mit viel Mut, Kraft, Schwung und Risikobereitschaft“ immer neue Ideen umgesetzt, die sich vorrangig um die Themen Begegnung, Selbstwertstärkung und Sicherheit drehten. Dafür gelte es Dank zu sagen, unterstrich Häring unter anhaltendem Beifall. 

Trubel und Feierlaune

In einer Ausstellung mit Zeitungsartikeln und Fotos ist die Geschichte des Familienzentrums seit seiner Gründung 1993 nachzulesen. Aber dazu fand am Samstagnachmittag kaum jemand die erforderliche Ruhe. Ringsherum herrschte Trubel und Feierlaune, wie das eben auf einer Geburtstagsparty so ist. Alle (Selbsthilfe-)Gruppen, die sich regelmäßig in Maries Hütte treffen, waren mit eigenen Spiel- und Infoständen vertreten, ebenso wie der benachbarte Kunstkreis, die Kunstschule Paletti, der Jugendtreff Alte Wanne, die Stadtbibliothek oder die Bildungsgenossenschaft. Die Kreismusikschule brachte mehrere Ständchen, der Frauenchor Raduga und der Chor der Samstagsschule Kolibri gratulierten ebenfalls musikalisch.


Zum Geburtstag konnte ein neuer Kleinkinderspielplatz eingeweiht werden. Foto: Petra Pieper


Und Geschenke gab es auch: Dank des großzügigen Engagements von Sponsoren aus der Nachbarschaft des Familienzentrums wie Innogy AvO, Riemann Werkzeugbau, Ibak GmbH und vielen anderen konnte ein neuer Kleinkinderspielplatz mit Nestschaukel und anderen Geräten aufgebaut werden. Ein besondere Dank, so Heike Janacek-Multhaupt bei der Einweihung, galt der Bildungswerkstatt Georgsmarienhütte für den fachgerechten Aufbau der Spielgeräte. Die Kinder nahmen den Spielplatz mit Freude in Besitz. Ein gutes Dutzend weiterer Spielangebote fand sich im Innern des Familienzentrums: Bei Klingeldraht, Kinderschminken, Stadtquiz, Sprüh-Tattoo, Steine bemalen, Buttons drucken, Marshmallow-Weitwurf und Zauberstäbe basteln war für abwechslungsreiche Unterhaltung gesorgt.


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