Seeds of Love 150 Besucher bei Yogafestival in Georgsmarienhütte

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Yoga am Weiher: Beim Trilochi bewegten sich die Besucher zur Musik. Foto: Leonie BauerYoga am Weiher: Beim Trilochi bewegten sich die Besucher zur Musik. Foto: Leonie Bauer

Georgsmarienhütte. 150 Teilnehmer kamen am Samstag zur zweiten Auflage des Yogasommerfestivals Seeds of Love ("Saat der Liebe"). In diesem Jahr fand die eintägige Veranstaltung auf dem Rittergut Osthoff in Georgsmarienhütte statt und bot neben Yoga auch Musik und Kunst.

Die Teilnehmer des Festivals konnten im Laufe des Tages Kurse verschiedener Yogastile besuchen. Getreu dem Festivalslogan "Zu Wasser, am Boden, in der Luft" gehörten neben Übungen auf dem Boden auch Stand-up-Paddeling-Yoga und Aerial-Yoga dazu. Beim Stand-Up-Paddeling-Yoga befindet man sich auf einer Art Surfbrett auf dem Wasser, beim Aerial-Yoga werden Bewegungen in einem Tuch über dem Boden praktiziert.

Internationale Dozenten

Gestaltet wurde das Festivalprogramm von 13 Dozenten, die nicht nur aus Deutschland, sonder unter anderem auch aus den Niederlanden, Portugal und Singapur kommen. Das Musiker-Duo Lulu und Mischka, das um die Mittagszeit auftrat, lebt in der Nähe von Sydney. Bei ihrem Konzert sangen die Besucher begleitet von Gitarre und Harmonium indische Mantras. "Es ist uns bei unseren Konzerten wichtig, dass ein Einheitsgefühl entsteht. Jeder soll ein Stück gelassener und entspannter werden und eine tiefere Verbindung zum Leben haben," sagte Mischka Prem anschließend.

Organisiert wurde das Festival von Bianca Heck, die Seeds of Love im vergangenen Jahr erstmalig in Bersenbrück veranstaltete. Da dieses Mal mit 150 Teilnehmern doppelt so viele Besucher kamen, wurde das Festival zum Rittergut Osthoff verlegt. Das Yogafestival sei ihr Herzenswunsch gewesen, sagte Heck, die auch selbst Kurse unterrichtete.

Ganz ohne Probleme lief das Festival allerdings nicht ab. So kam es zu Wartezeiten und Engpässen beim Essen und bereits am Morgen verschob sich der Zeitplan nach hinten. "Es gibt natürlich auch Verbesserungen, die nötig sind. Man lernt beim Machen", sagte Heck. Am Ende des Festivals ist sie zufrieden: "Wir haben ziemlich positives Feedback bekommen. Die meisten waren am Ende kaputt, aber happy."

Festival auch für 2019 geplant

Das Yogafestival soll im kommenden Jahr wieder stattfinden - und größer werden. "Es soll noch ein bisschen bunter sein. Damit wächst auch das Programm", sagte Heck. Bei noch mehr Teilnehmern muss sie dann auch ein paar Aufgaben abgeben, wie den Ticketverkauf, den sie bisher selbst organisiert hat, denn eins ist der Yogalehrerin besonders wichtig: "Ich möchte immer mindestens eine Stunde auf dem Festival selbst unterrichten".


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