Vorbereitungsteam sammelt Ideen für 2020 850 Jahre Kloster Oesede im Blick

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Planungsteam: Alle Vereine machen mit, wenn Kloster Oesede in zwei Jahren seinen 850. Geburtstag feiert. Foto: Petra PieperPlanungsteam: Alle Vereine machen mit, wenn Kloster Oesede in zwei Jahren seinen 850. Geburtstag feiert. Foto: Petra Pieper

Georgsmarienhütte. Weitsichtig und vorausschauend geht man in Kloster Oesede das in zwei Jahren anstehende Jubiläum 850 Jahre Kloster Oesede an.

Entstanden ist der Ort aus dem Benediktinerinnenkloster, das die Grafen von Oesede Anfang des 12. Jahrhunderts gründeten und das erstmals 1170 urkundlich erwähnt wurde. Bei einem Planungstreffen in der Klosterpforte überlegten Vertreter von Vereinen, Verbänden und Kirchengemeinden, wie der Geburtstag 2020 angemessen gestaltet und gefeiert werden kann.

Zusammenarbeit

Nachdem kleinere Vorbereitungsgruppen bereits getagt hatten, ging es nun darum, in Zusammenarbeit von Heimat-, Schützen- und Sportverein, Freiwilliger Feuerwehr, Werbegemeinschaft, Waldbühne, Fidelio und weiteren Vereinen sowie Kirchengemeinden, Schulen und Kindergarten den „großen Rahmen abzustecken“, wie es der Vorsitzende des Schützenvereins Georg Daudt formulierte, der gemeinsam mit Günter Rolwes, dem Vorsitzenden des Heimatvereins, zunächst die Federführung übernommen hat.

Als Motto für die Jubiläumsfeierlichkeiten wurde „Vom Mittelalter in die Zukunft“ favorisiert, als Termin der 22. bis 24. Mai 2020 festgelegt, das Wochenende vor Pfingsten. Am Freitag des Festwochenendes ist nach den bisherigen Planungen eine Feier auf der Waldbühne vorgesehen. In Wort und Bild sowie in Theaterszenen könnten Höhepunkte der Geschichte Kloster Oesedes in Erinnerung gerufen werden. Ob dies von Schulklassen, der Waldbühne oder interessierten Bürgern geleistet werden kann, muss noch überlegt werden. Nachgedacht wurde auch über musikalische Beiträge, einen Moderator, Festredner und Bewirtung. „Wir fangen früh mit den Planungen an, damit die Ideen reifen können“, erklärte Rolwes.

Welche Musik?

Am Samstag soll die Waldbühne dann im Zeichen eines Konzertes stehen. Was das genau sein wird, steht noch nicht fest, die Wünsche reichten von Bands „für die Jugend“ bis hin zu „Schlager für alle“. Andere favorisierten einen „örtlichen Bezug“ der Musiker. Auf jeden Fall zählt das Organisationsteam hier auf Unterstützung durch die Kulturabteilung der Stadt.

Am Sonntag schließlich soll es nach einem morgendlichen Hochamt in der Marienkirche am Nachmittag einen Festumzug durch den Ort geben. Nicht nur alle Vereine, auch Gruppen wie Siedlungsgemeinschaften, Freundeskreise oder Nachbarschaften sind aufgefordert, sich mit Ideen und Motivwagen zu „Kloster Oesede gestern und heute“ zu beteiligen. „Es wäre sehr schön, wenn wir hier einen Schwerpunkt auf historische Themen legen könnten“, war sich das Vorbereitungsteam einig. Als Beispiel wurde vorgeschlagen, dass die Straße „Ottoschacht“ das Thema Bergbau aufgreifen könne oder die Brannenheide das Köhlerwesen. Den Abschluss des Festes könnte ein mittelalterliches Gelage a la „Kloster Oesede isst gut“ auf dem Kirchplatz bilden.

Kosten

In den nächsten Monaten werden kleinere Arbeitsgruppen die Planungen verfeinern. Bis zum Jahresende soll das Programm stehen und Einladungen verschickt werden. Voraussichtliche Kosten ohne das Konzert veranschlagt die Planungsgruppe mit rund 20.000 Euro.


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