Klingender Besuch aus Hannover Das Polizeiorchester Niedersachsen spielt in Oesede

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Nur mit Zugabe entließ das Publikum in Peter und Paul das niedersächsischen Polizeiorchester nach dem Benefizkonzert. Foto: Thomas OsterfeldNur mit Zugabe entließ das Publikum in Peter und Paul das niedersächsischen Polizeiorchester nach dem Benefizkonzert. Foto: Thomas Osterfeld

Georgsmarienhütte. Ein Benefizkonzert zugunsten der Buslotsenausbildung in Georgsmarienhütte fand in der Kirche St. Peter und Paul statt.

Von Seiten der örtlichen Gesetzeshüter begrüßte Polizeioberrätin Sinikka Hagen das große Blasorchester in der gut besuchten Kirche. Da bei der Buslotsenausbildung Polizisten federführend seien, so Hagen, mache es sich gut, wenn ein Polizeiorchester die zugehörige Benefizveranstaltung ausrichte.  Dirigent Thomas Boger hatte auch tatsächlich das genau passende Musikstück mitgebracht: "Zeit für die Rückkehr der Ritter" von Stephan Melillo. Das Werk richte sich an Menschen mit Zivilcourage, kommentierte Boger und so könne es sicher auch die zukünftigen jungen Lotsen im Schulbusbetrieb anspornen.

Sinfonische Blasmusik

Im Ganzen gesehen ging das Konzert jedoch weit über den aktuellen Anlass hinaus. Es bot unterschiedliche Beispiele von sinfonischer Blasmusik in vorzüglicher Einstudierung. Johann Sebastian Bachs Passacaglia c-Moll (ohne Fuge) BWV 582, ebenso wie das Trio "Schafe können sicher weiden" aus Bachs Kantate BWV  208, wurden in ansprechenden Bearbeitungen gespielt. 



Benefizkonzert des niedersächsischen Polizeiorchesters


Zwei Saxophonisten zeigten glänzendes Können. Heechul Kim aus Südkorea brachte ein "Complaint" von André Waignein und Fynn Großmann ließ sich mit David Sanborns "The Dream" hören. Beide wurden einfühlsam vom Orchester begleitet. 


Den Höhepunkt erreichte das Programm bei zwei "Armenischen Tänzen" von Alfred Reed. Auf der Basis von volkstümlichen Themen hatte Reed sinfonische Blasmusik vom Feinsten komponiert. Der Klang des Orchesters zeigte dabei vermehrt farbige und rhythmische Facetten, sowie eine enorm gewachsene Spannung. Kein Wunder, dass es die Kirche nicht ohne eine so charmante Zugabe, wie Edward Elgars "Salut d´amour", verlassen durfte. 


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