Arbeiterwohlfahrt in Oesede Friedel Klekamp neuer AWO-Vorsitzender in Oesede

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Friedel Klekamp ist neuer Vorsitzender der AWO Oesede. Die außerordentliche Hauptversammlung leitete Kreisverbands-Geschäftführerin Annegret Brockfeld. Foto: Stefan BuchholzFriedel Klekamp ist neuer Vorsitzender der AWO Oesede. Die außerordentliche Hauptversammlung leitete Kreisverbands-Geschäftführerin Annegret Brockfeld. Foto: Stefan Buchholz

Osnabrück. Friedel Klekamp ist neuer Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Oesede. Eine außerordentliche Hauptversammlung des Ortsvereins war nach dem Tod von Georg Drop, dem früheren Vorsitzenden, nötig geworden.

Das Votum für den 72-jährigen Klekamp fiel einstimmig aus. Als seinen Stellvertreter wählten die Mitglieder den nicht anwesenden Friedrich Timmermann, der bislang Beisitzer war. Als Beisitzer stellten sich Erika Hellborn, Renate Rauer und Peter Kreipe zur Verfügung – auch sie wurden einstimmig in das Amt gewählt.

Fusionsüberlegungen

AWO-Kreisverbands-Geschäftsführerin Annegret Brockfeld, die in diesem Fall die außerordentliche Hauptversammlung leitete, informierte über den Stand der Fusionsüberlegungen in Georgsmarienhütte. Aus derzeit drei Ortsvereinen im Stadtgebiet sollen nach ersten Sondierungen vorerst zwei werden. Zusammenschließen könnten sich die die AWO Georgsmarienhütte (vormals: Alt-GMHütte) und die AWO Oesede. Mehr aus Georgsmarienhütte lesen Sie hier.

Nach der Wahl Klekamps wollen sich die Mitglieder eventuell bei einem Grillen oder einer anderen Gelegenheit weiter kennenlernen. Laut Brockfeld, will der Ortverein Harderberg/Kloster Oesede zunächst noch eigenständig bleiben.

Nachwuchs fehlt

Obschon die AWO Georgsmarienhütte noch eine Jugendgruppe hat, ist ein Grund für die mögliche Fusion unter anderem der fehlende Nachwuchs im Ortsverein Oesede. Ein weiterer Grund ist die Verantwortung durch den Posten als Vorsitzender. Ein Programm zu organisieren, trauen sich manche noch zu, die darüberliegende Verantwortung und Verwaltung aber nicht unbedingt, erklärte Annegret Brockfeld am Rande der Versammlung.

Im nächsten Jahr feiert die Arbeiterwohlfahrt ihre Gründung vor 100 Jahren durch die Sozialreformerin und Sozialdemokratin Marie Juchacz. Ging es bei AWO zunächst um die Linderung von Leid der Geschädigten des Ersten Weltkrieges, entwickelte sich die Selbsthilfe der Arbeiter bis heute zu einem Wohlfahrtsverband. „Prägend für uns sind Solidarität, Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit und Toleranz“, so Brockfeld. Aktuell unterstützt etwa der Ortsverein Oesede ein musikpädagogisches Angebot in einer Kita in Schinkel.


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