Es war einmal im Rampenlicht Ferienworkshop auf der Waldbühne Kloster Oesede

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Georgsmarienhütte. Tausende Menschen besuchen die Waldbühne Kloster Oesede jährlich als Besucher und genießen die dortigen Aufführungen. Eine gemessen daran eher geringe Zahl steht im Sommer auf der Bühne und verzaubert das Publikum. Beim Workshop „Waldbühne mal anders“ dürfen 20 Kinder auf die Bretter, die angeblich die Welt bedeuten.

Dabei sind es auf der Waldbühne nicht einmal Bretter, sondern eine große asphaltierte Fläche und darüber ausgebreitete Schaumstoffmatten, die beim Tanzen die Gelenke schonen. Aber egal: Den 15 Mädchen und fünf Jungen, die das Glück hatten, an der Aktion teilzunehmen, die im GMHütter Ferienpass angeboten wurde, ist das herzlich gleichgültig. Sie treibt eigentlich eher die Länge der dreitägigen, von der Jugend-Orga der Bühne gestalteten Workshops um: „Drei Tage sind viel zu kurz“, erklären sie einstimmig.

18 Stunden Bühnenerfahrung

Dabei sind genau diese drei Tage vollgestopft mit Rollenarbeit, Gesang und Tanz. Denn am Ende der insgesamt 18 Stunden Workshop steht die Aufführung einer Szene für Eltern und Verwandte. Diese Szene hat sich Anna Snöink ausgedacht, die die Proben gemeinsam mit Hanna Borgmeyer leitet. Für die Gesamt-Organisation und -Durchführung stehen sechs weitere Mitglieder der Jugend-Orga bereit. Schließlich müssen auch Pausen, Mittagessen und Spiele geplant sein.

„Ich spiele das dumme Geißlein“, erklärt ein Mädchen während der Mittagspause stolz und findet diese Tatsache auch überhaupt nicht anrüchig. Sieben Geißlein sind es in der märchenhaften Szene insgesamt. Diese überlegen, nachdem Mama und Papa in dringenden Angelegenheiten außer Haus mussten, wie sie sich am besten die Zeit vertreiben könnten, damit keine Langeweile aufkommt. Und ja: Natürlich haben die jungen Schauspieler zu Beginn der Proben überlegt, wie sie ihre Rolle am besten anlegen könnten. Die meisten Rollen sind doppelt besetzt und so müssen die Haupt- und Generalprobe am letzten Tag der Aktion auch doppelt durchgeführt werden.

Regen erschwert Planungen

Und ein weiteres Problem ergibt sich: Für den Nachmittag der Aufführung ist das erste Mal seit Tagen Regen angekündigt. Kurzerhand verlegen die Organisatoren daher die Aufführungen von der Bühne in die Geschäftsstelle der Waldbühne. Die befindet sich an der Klöcknerstraße in Oesede und so muss kurzerhand ein Fahrdienst organisiert werden. Aber auch das klappt – natürlich.

„Wir sind ja inzwischen auch Mitglied im Stadtjugendring“, berichtet Hanna Borgmeyer wie die Idee zu der Aktion entstanden ist, „und da haben wir uns überlegt, welche Aktion wir anbieten könnten.“ Sonst gibt es für die Rollen vor allem im Familienstück eine Warteliste. „So“, so findet die Jugend-Orga, „bieten wir Interessenten die Möglichkeit, drei Tage lang Bühnenluft zu schnuppern.“


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