Shalom und Sababa Gäste aus Ramat Hasharon im GMHütter Rathaus begrüßt

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Georgsmarienhütte. Seit 1975 gibt es, von wenigen Unterbrechungen abgesehen, den Jugendaustausch zwischen dem israelischen Ramat Hasharon bei Tel Aviv und Georgsmarienhütte. Im 43. Jahr besuchen jetzt 15 israelische Jugendliche in Begleitung des langjährigen Gruppenleiters Haim Dayan und der künftigen Leiterin Amy Hasson die Hüttenstadt.

„Wir fühlen uns hier wie zu Hause“ - diesen Satz konnte man beim Empfang der Jugendlichen im Rathaus gleich mehrfach hören. Während Amy Hasson damit auf die warmen Temperaturen anspielte, unterstrichen Yael, Daria, Osher, Yuval und die anderen Gäste aus Israel, dass sie von der freundlichen Aufnahme in den Gastfamilien und der Betreuung durch das Austauschteam um Jugendpflegerin Martina Möllenkamp beeindruckt sind. ( Weiterlesen: Mal mit, mal ohne „t“: Ist Straßenname in GMHütte richtig?)

Unkompliziert und freundlich

„Die Familien kümmern sich liebevoll um uns und machen uns alles so angenehm wie möglich“, loben die Fünfzehnjährigen. Und auch die Gasteltern zeigen sich sehr angetan: „Unser Gast ist sehr offen und aufgeschlossen und schlug bereits am ersten Abend vor, ob wir nicht zusammen Karten spielen wollten“, berichtete eine Gastmutter, worauf ihr die nächste sogleich zustimmte: „Unkompliziert und freundlich!“ ( Weiterlesen: GMHütter Delegation zu Gast in Ramat Hasharon)

Das entspricht den Wünschen von Karl Heinz Plogmann, der als Stellvertreter von Bürgermeister Ansgar Pohlmann die Gäste offiziell willkommen hieß und ihnen ein Gastgeschenk für Bürgermeister Avi Gruber überreichte. Plogmann hatte nämlich das gegenseitige Kennenlernen der Austauschpartner sowie das von Land und Geschichte als wichtigste Ziele des Austausches beschrieben. „Knüpft Freundschaften für die Zukunft!“ sagte er den Jugendlichen, bevor er sie zum Eintrag ins Goldene Buch aufforderte. Für die Übersetzung ins Hebräische und umgekehrt sorgte Irit Sowada.

„Das ist der Weg, eine neue Welt zu schaffen“

„Jedes Jahr knüpfen neue Jugendliche aus Israel und Deutschland Kontakte“, antwortete Haim Dayan und unterstrich: „Das ist der Weg, eine neue Welt zu schaffen.“ Überraschend für die deutschen Gastgeber gab Dayan bekannt, dass er nun nach 15-maliger Begleitung von Jugendgruppen diese Aufgabe im nächsten Jahr an Amy Hasson delegiert. Mit Nachdruck wünschte er: „Macht bitte weiter!“ Der sichtlich überraschte Plogmann dankte Dayan, dem, wie er sagte, „Motor des Austausches“, für sein langjähriges Engagement. Symbolische Gastgeschenke, vom Bürgermeister ein chromglänzender Schriftzug „Shalom“, den Dayan mit: „Friede zwischen beiden“ übersetzte, sowie T-Shirts für alle mit dem Aufdruck „Sababa“ wurden verteilt. Sababa sei arabisch und bedeute „Alles gut!“, versicherte Dayan. ( Weiterlesen: Ausstellung „70 Jahre Israel“ in Georgsmarienhütte)

Zum Abschluss nach Berlin

Die Israelis waren am Vortag in Amsterdam gelandet und dort von den Georgsmarienhüttern in Empfang genommen worden. Nach einer Grachtenrundfahrt besuchte man gemeinsam das Anne-Frank-Haus. In Georgsmarienhütte begann das Programm mit Kennlernspielen und einer kleinen Stadtrallye. Für die nächsten Tage sind Besuche in Osnabrück und Hamburg, im Heidepark Soltau und im Hochseilgarten Kalkriese sowie in der Gedenkstätte Bergen-Belsen vorgesehen. Zum Abschluss verbringen Israelis und Deutsche gemeinsam drei Tage in Berlin. ( Weiterlesen: GMHütter Jugendliche bereiten sich auf Ramat Hasharon vor)


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