Berufsorientierung Praktikums-Zertifikat für GMHütter Schüler

Von Sina-Christin Wilk

Meine Nachrichten

Um das Thema Georgsmarienhütte Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


siwi Georgsmarienhütte. „Unsere Schüler sind konkurrenzfähig auf dem Arbeitsmarkt“, freut sich Thomas Hamm, Fachleitung Arbeit/Wirtschaft und Berufswahlkoordinator an der Sophie-Scholl-Schule. Um den Schülern eine gute Grundlage für den Berufsweg zu vermitteln, setzt die Sophie-Scholl-Schule auf Kooperationen. In der 7. Und 8. Klasse erhalten die Schüler ein umfassendes Zertifikat für ihre Leistung in dieser Praxisphase.

In den vergangenen Jahren etablierte die Sophie-Scholl-Schule ein Konzept zur Berufsorientierung und -vorbereitung. Dieses begleitet die Hauptschüler ihre gesamte Schullaufbahn. Angefangen bei dem Girls- und Boysday in Klasse 5 und 6 bis hin zu Blockpraktika und Lehrgängen in Klasse 9 und 10. Sukzessive werden die Schüler an Berufsfelder herangeführt. Jedes Schuljahr können sie auf bereits gesammelte Kenntnisse aufbauen. „Wir wollen, dass die Schüler sich ein realistisches Bild der Berufe machen können“, so Tomas Hamm im Gespräch. Besonderen Mehrwert böte hier die Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) der Nachbarstadt Osnabrück. Die BBS Westerberg, Haste und Brinkstraße gewähren in Klasse 7 und 8 praktische Einblicke „in Bereiche, die zukunftsträchtig sind“, so Hamm. Ein halbes Schuljahr lang einen Praxistag wöchentlich.

Vielfältige Qualifikationen

Statt Teilnahmebescheinigungen gibt es aussagekräftige Zertifikate. Hier werden Sozialverhalten, Leistungsbereitschaft sowie Eignung für den Beruf aufgeschlüsselt. Für die Schüler wichtige Meilensteine in Hinblick auf die berufliche Qualifikation. Im feierlichen Rahmen übergaben die Praxisanleiter der drei BBS nun die Zertifikate. Die Wahlpflichtbereiche für die 59 Schüler der Jahrgangsstufe 7: Textilwerkstatt, Catering, Garten- und Landschaftsbau, Farbtechnik und Holzwerkstatt. Für ihre 58 Mitschüler aus Jahrgangstufe 8 standen zur Wahl: Metall- und Elektrotechnik, Gastronomie und Service, Farb- und Medientechnik. Gesundheit und Pflege sowie Sozialpädagogik.

Enger Bezug zur Lebensrealität

Wichtig in allen Bereichen sei der Bezug zur Lebensrealität, so Hamm. So wurden unter anderem Bilderrahmen für die Schulflure gefertigt. Für den lokalen Minigolfplatz errichteten die Schüler eine neue Terrasse. Die Schüler wüchsen an dieser Identifikationsmöglichkeit, so Hamm: „Unsere größte Herausforderung ist es, die Schüler dahin zu bewegen, wo sie hin sollen“, so Beate Pick, Bildungsgang Farbtechnik an der BBS Westerberg. Hermann Denning und Michael Beyer-Rother, Bildungsgänge Elektrotechnik und Versorgungstechnik an der BBS Brinkstraße, versicherten: „Dieser Jahrgang hat gute Sozialkompetenz bewiesen. Die Schüler waren sehr engagiert, haben großes Interesse gezeigt und gewissenhaft gearbeitet.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN