Absage für beide Rehlberg-Anträge Bei GMHütter Zuschussanträgen stirbt die Hoffnung zuletzt

Von Wolfgang Elbers

So soll sich das Rehlberg-Areal nach dem Preisträgerentwurf einmal präsentieren. Nach der Ablehnung der Förderanträge könnte noch einmal neu diskutiert werden, welche Einsparmöglichkeiten bei den vorgesehenen ersten Umsetzungsschritten bestehen. Grafik: Riehl Bauermann LandschaftsarchitektenSo soll sich das Rehlberg-Areal nach dem Preisträgerentwurf einmal präsentieren. Nach der Ablehnung der Förderanträge könnte noch einmal neu diskutiert werden, welche Einsparmöglichkeiten bei den vorgesehenen ersten Umsetzungsschritten bestehen. Grafik: Riehl Bauermann Landschaftsarchitekten

Georgsmarienhütte. Im Rathaus der Hüttenstadt wird derzeit täglich auf Post zu den gestellten Förderanträgen gewartet. Denn GMHütte hat bei den ausstehenden Mittel-Entscheidungen des Landes noch einige Zuschuss-Eisen im Verfahren. Es ist aber wohl davon auszugehen, dass es für das Rehlberg-Projekt 2018 keine Mittel geben wird.

Die öffentlichkeitswirksamsten Anträge dürften die Realisierung des Rehlberg-Sportareals sowie den Neubau des Hermannsturms betreffen. Hier hatte sich Anfang Mai bereits die Hoffnung zerschlagen, bei der Neuordnung des Rehlbergbereichs zweimal mit der möglichen Projekt-Höchstförderung von 500000 Euro zum Zuge zu kommen. Da war die Ablehnung der beantragten Bezuschussung für die Neugestaltung des Sportfelds inklusive Tribüne in Höhe von einer halben Million Euro im Rathaus eingegangen.

Warten auf Entscheidung der N-Bank

Über den ebenfalls gestellten Antrag auf 500000 Euro für den Bau des neuen Sportlerheims auf dem Rehlberg war zu dem Zeitpunkt noch nicht entschieden. Inzwischen soll es auch hier eine Absage gegeben haben. Es wird sich zeigen, ob die Politik vor diesem Hintergrund jetzt noch einmal grundsätzlich über Einsparmöglichkeiten bei den vorgesehenen ersten Umsetzungsschritten, deren Kosten mit insgesamt rund 6,5 Millionen Euro veranschlagt sind, diskutieren wird.

Unterschiedliche Signale gibt es hinsichtlich des Hermannsturms. Mit knapp 500000 Euro sind hier die Gesamtkosten einer Neubau-Lösung für den gesperrten Aussichtsturm auf dem Dörenberg kalkuliert.

Während vom Landesamt für regionale Entwicklung die Zwischen-Information vorliegt, dass GMHütte voraussichtlich nicht mit einer Mittelbewilligung aus dem Zile-Programm rechnen kann, da hier weniger Gelder als im Vorjahr zur Verfügung stehen, ist die Entscheidung der N-Bank weiter offen. Rund 245000 Euro sind hier an Zuschüssen für den Hermannturm beantragt. Bürgermeister Ansgar Pohlmann: „Uns liegen noch keine Informationen zum aktuellen Stand vor. Wir erwarten aber zeitnah eine Entscheidung.“

Keine Mittel für Kirchstraße

Eine positive Nachricht gibt es zum Projekt „Kulturweg Kloster Oesede“: Dessen Umsetzung wird mit 121000 Euro vom Land gefördert.

Dagegen steht fest, dass sich die Hoffnungen, die geplante Neugestaltung des Dorfplatzes Kirchstraße gefördert zu bekommen, nicht erfüllt haben. Der gestellte Antrag ist abgelehnt worden, wie Fachbereichsleiter Torsten Dimek am Montagabend im Stadtplanungsausschuss mitgeteilt hat. Jetzt soll in der nächsten Sitzung Ende Mai überlegt werden, wie das Umfeld der Lutherkirche mit dem Begegnungszentrum Lutterhütte, dem Vorplatz der Schule oder der Straßenfläche auch ohne Zuschüsse in Angriff genommen werden kann.