Eigener Wohnungsbestand Georgsmarienhütter Linke fordert kommunalen Wohnungsbau

Mehr kommunalen Wohnungsbau fordern die GMHütter Linken. Symbolfoto: dpaMehr kommunalen Wohnungsbau fordern die GMHütter Linken. Symbolfoto: dpa

Georgsmarienhütte. Die GMHütter Linke fordert, dass die Stadt in den nächsten Jahren mehr eigenen Wohnungsbestand schafft.

Das erfordere zwar zunächst hohe Investitionen, später generierten sich aber auch Mieteinnahmen, heißt es in einer Pressemitteilung. Natürlich sei das nicht ohne weitere Schulden möglich, aber derzeit seien die Zinsen sehr gering, besonders für eine Stadt wie Georgsmarienhütte. Das Land Niedersachsen gebe zum Beispiel zinslose Darlehen über die Nbank.

Zunächst könnten die so entstehenden Wohnungen durch das Stephanswerk verwaltet werden, schlage die Linken vor, die Gründung einer eigenen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt sehen sie nicht als erste Priorität an. Ziel müsse es sein, stadteigene Wohnungen zu bauen.

Dabei verweisen die Linken auf das Wohnraumversorgungskonzept des Landkreises: Danach werde der Bestand an Sozialwohnungen in den kommenden fünf Jahren kontinuierlich in Richtung Null sinken. Gleichzeitig, so die GMHütter Linken, nehme die Zahl der Personen zu, die auf günstigen Wohnraum oder Sozialwohnungen angewiesen seien. Auch die Zahl der Menschen mit Behinderung steige. Daher sei es erforderlich, dass die Wohnungen nicht nur bezahlbar, sondern auch barrierefrei seien.

Zudem seien die Baukosten und auch die Bodenpreise in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Auch deswegen müssten Kommunen im Rahmen der Daseinsvorsorge ihren Bürgern bezahlbaren Wohnungen anbieten, argumentieren die Linken.