Friedensfeuer in Holzhausen Wandern, Gesang und Trommeln für den Frieden

Von Robert Schäfer


Georgsmarienhütte. Am Samstagabend beendete ein Friedensfeuer auf dem Schulhof der Antoniusschule in Holzhausen einen gemeinsamen Wandertag von Friedensaktivisten aus Holzhausen und Georgsmarienhütte.

„Stellt euch vor, es ist Frieden und alle machen mit“: Unter diesem Motto veranstalteten auch in diesem Jahr der Verein „Holzhauser Leben“, das „Lokale Bündnis für Familien in Georgsmarienhütte“ sowie der Georgsmarienhütter Wanderverein eine gemeinsame Familienwanderung mit abschließendem Friedensfeuer. Gut 40 Aktivisten waren der Einladung gefolgt.

 

Am Samstagnachmittag ging es am Schulhof der Antoniusschule zu einer Friedenswanderung durch die Region los. Diese steht in der Tradition der Friedenswege, an der sich die Gruppen schon erfolgreich im vergangenen Jahr beteiligt hatten. Nach der Rückkehr wurde in kleinen Gruppen der Abend mit dem Friedensfeuer vorbereitet. Gemeinsames Singen, Trommeln und Stockbrot am kleinen Feuer sollten die Friedensgemeinschaft weiter stärken und auf den Höhepunkt des Tages vorbereiten.

Klassiker der Friedensbewegung

 

Zu 20 Uhr wurde dann das Friedensfeuer selbst entzündet. Im Kreis um die Flammen wurde nun gemeinsam für den Frieden gesungen und getrommelt. Klassiker der Friedensbewegung wie „We Shall Overcome“, „We Are The World“ oder Nenas „99 Luftballon“ trafen hier auf die treibenden Rhythmen der Trommeln.

 

Am Friedenspilgern in der Zeit vom 16. bis 24. Juni – dem eigentlichen Friedensweg – wollen sich viele der Friedensfeuer-Besucher wieder beteiligen und so erneut ein Zeichen für Frieden in der Welt setzen.