Gewerbegebiet Mündruper Heide GMHütter Maschinenbauer vergrößert sich auf neuer Fläche

Von Bastian Rabeneck

Aus der Luft ist auf der linken Seite die zukünftige Fertigungshalle des Maschinenbauers „Jakob & Wienmeier“ zu erkennen. Rechts daneben wird der neue Bürotrakt hochgezogen. Im Hintergrund verläuft die A 33. Foto: Darius PreißAus der Luft ist auf der linken Seite die zukünftige Fertigungshalle des Maschinenbauers „Jakob & Wienmeier“ zu erkennen. Rechts daneben wird der neue Bürotrakt hochgezogen. Im Hintergrund verläuft die A 33. Foto: Darius Preiß

Georgsmarienhütte. Für das GMHütter Familienunternehmen Jakob und Wienmeier wurde es mit 35 Mitarbeitern am bisherigen Standort an der Osterheide so langsam eng. Die Lösung: Ein Neubau im Gewerbegebiet an der Mündruper Heide. Damit ist die Maschinenbaufirma das erste Unternehmen, das in das 2014 bewilligte Gewerbegebiet zieht.

„Bisher liegen wir gut im Zeitplan“, teilte Darius Preiß aus dem Marketing von Jakob und Wienmeier mit. Auch die frostigen Temperaturen Anfang März hätten dem Zeitplan nichts anhaben können, sodass der neue Standort vermutlich im August bezogen werden kann.

Option für mehr Platz

Mit dem Umzug vergrößert sich das Unternehmen erheblich. Die alten Räumlichkeiten von Jakob und Wienmeier an der Osterheide mit einer Größe von 1400 Quadratmetern übernimmt die süddeutsche Firma Handtmann Maschinenbau. Auf dem neuen 10.000 Quadratmeter großen Firmengelände entsteht auf 1600 Quadratmeter ein Büro- und Sozialtrakt. Hinzu kommt eine Montage- und Fertigungshalle mit 2000 Quadratmetern. Für den Fall, dass der Maschinenbauer in den kommenden Jahren weiteren Platzbedarf hat, ist auf dem Gelände noch Raum für eine weitere Halle. Insgesamt hat das Gewerbegebiet Mündruper Heide eine Fläche von 4,5 Hektar. Hinzu kommt eine 1,5 Hektar große Fläche, die als Mischgebiet, also sowohl als Gewerbe- und als auch als Wohngebiet, genutzt werden kann.

Geringe Kapazität

Gegründet wurde das Familienunternehmen Jakob und Wienmeier 1989. „Damals waren es fünf Mitarbeiter“, sagt Preiß. Inzwischen sind es 35, im Sommer starten noch zwei weitere Azubis, die eine Ausbildung zum Mechatroniker machen. „Bei guter Auftragslage mussten wir zuletzt Teile der Fertigung extern vergeben, da wir einfach nicht die räumliche Kapazität hatten. Damit ist jetzt Schluss“, so Preiß.

Jakob und Wienmeier produzieren in ihrer Fertigungshalle sogenannte Kartoniermaschinen. Die werden beispielsweise in der Pharma- oder Lebensmittelindustrie eingesetzt, um die fertigen Produkte automatisch in passende Kartons zu verpacken.

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