20.000 Euro eingeplant Neue Überdachung für GMHütter Sportplatz „Auf dem Volke“

Von Bastian Rabeneck

Der Kunstrasenplatz „Auf dem Volke“ soll eine Zuschauerüberdachung bekommen. BSV-Obmann Roland Schröter (von links), Erster Vorsitzender Dirk Niemeyer, Kassenwart Jürgen Pahlke, Architekt Bernd Kulgemeyer und Heiko Janssen, ebenfalls vom BSV, messen den dafür angedachten Bereich aus. Foto: Jörn MartensDer Kunstrasenplatz „Auf dem Volke“ soll eine Zuschauerüberdachung bekommen. BSV-Obmann Roland Schröter (von links), Erster Vorsitzender Dirk Niemeyer, Kassenwart Jürgen Pahlke, Architekt Bernd Kulgemeyer und Heiko Janssen, ebenfalls vom BSV, messen den dafür angedachten Bereich aus. Foto: Jörn Martens

Georgsmarienhütte. Eine Länge von 20 Metern soll der geplante Regenunterstand auf dem Kunstrasenplatz „Auf dem Volke“ nach Möglichkeit bekommen, sagt Kassenwart Jürgen Pahlke vom BSV Holzhausen. Für die Umsetzung des Vorhabens fehlt lediglich noch die Zusage der Stadt.

Ein Regenunterstand für den Sportplatz sei schon vor Jahren angedacht gewesen, berichtet Pahlke. Damals habe sich aber niemand um die Realisierung gekümmert. Jetzt möchte der Kassenwart das Projekt mit seinem vierköpfigen Planungsteam vorantreiben. BSV Obmann Roland Schröter, Vorsitzender Dirk Niemeyer und Heiko Janssen, ebenfalls vom BSV, sind mit von der Partie.

Erster Entwurf mit 14 Metern

Als das Projekt erstmals im Gespräch war, wurde bereits ein Entwurf für eine Überdachung mit einer Länge von 14 Metern entwickelt. Den würde das Planungsteam aber gerne auf 20 Meter ergänzen. Der Platz dafür sei schließlich vorhanden. Die Pläne werden jetzt vom zuständigen Architekten der Stadt vorgelegt und müssen anschließend bewilligt werden. Pahlke ist optimistisch, er sehe keinen Grund für Gegenwind.

„Natürlich mussten wir überprüfen, ob der Aufwand und das Geld überhaupt gerechtfertigt sind“, erläutert der Kassenwart. Schließlich finde ein großer Teil der Vereinsaktivitäten auf dem Sportplatz an der Van-Galen-Straße statt. Eine Auswertung ergab jedoch: Ein Drittel aller Fußballspiele der Jugendmannschaften werden auf dem Kunstrasenplatz „Auf dem Volke“ ausgetragen. Daher sei der Bedarf einer vor Wind und Regen schützenden Überdachung definitiv vorhanden.

Fürsorgepflicht

„Wir müssen als Verein auch unserer Fürsorgepflicht gegenüber den Spielern gerecht werden“, so Pahlke. Finden Fußballspiele an regnerischen Tagen statt, hatten die Spieler bisher keine Möglichkeit sich in der Halbzeit unterzustellen. Da seien krankheitsbedingte Ausfälle schon fast programmiert gewesen. Dieser Zustand soll sich nun ändern.

Fördermittel vom Landessportbund

20.000 Euro hat der Verein für das Bauvorhaben vorgesehen. Umzusetzen sei das Projekt allerdings nur mithilfe von Fördermitteln vom Landessportbund. Je nachdem wie viel Unterstützung bewilligt wird, gebe es auch die Option, die Überdachung vorerst lediglich mit 16 Metern umzusetzen. „Da der Unterstand mit einer Art Stecksystem montiert wird, wäre es kein Problem im kommenden Jahr die fehlenden vier Meter noch anzuhängen, wenn weitere Gelder bewilligt werden oder die eingeplanten 20.000 Euro nicht ausreichen“, erläutert Pahlke.

„Ein besonderes Bonbon wäre noch eine kleine Sprecherkabine, direkt unter der Überdachung“, sagt der Rentner. Die sei für rund 1000 Euro zu haben und könne den Platz noch weiter aufwerten. Ob am Ende dafür noch Geld übrig ist, bleibt allerdings abzuwarten. Pahlke hofft darauf, Sponsoren für das Projekt begeistern zu können.

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