Pausenspaß mit Ordnung GMHütter Dröperschule hat nun Haus für Spielgeräte

Von Petra Pieper

Dank Spielgerätehaus soll die Ausleihe von Pausenspielgeräten an der Dröperschule demnächst einfacher klappen. In dem Haus (rechts) werden die Spielzeuge übersichtlich aufbewahrt. Foto: Petra PieperDank Spielgerätehaus soll die Ausleihe von Pausenspielgeräten an der Dröperschule demnächst einfacher klappen. In dem Haus (rechts) werden die Spielzeuge übersichtlich aufbewahrt. Foto: Petra Pieper

Georgsmarienhütte. Sie hoffen auf besseres Wetter nach den Ferien: Bei Schneeregen weihten die Kinder der Dröperschule am letzten Schultag vor Ostern ihr neues Spielgerätehaus ein.

Das attraktive schwedenrote Holzhäuschen beherbergt ab sofort die Spielgeräte, die für eine aktive Pause zur Verfügung stehen: Bälle, Springseile, Pedalos, Stelzen, Tischtennisschläger und vieles mehr. Schulleiterin Inga Deppmeyer dankte dem Vorsitzenden des Fördervereins, Christian Labude, und allen Helfern für ihren Einsatz: „Die Kinder lieben das Haus schon heute und nennen es wegen der Geräteausgabeklappe ihren ‚Eisladen‘“.

Gedränge an der Ausgabebox

Bislang holten sich die 86 Grundschüler zu Pausenbeginn die Geräte selbst. In der Aula drängelten sie um die Aufbewahrungsboxen, um sich das gewünschte Spielzeug zu sichern. „Wühlen und schubsen war an der Tagesordnung“, beschreibt die Rektorin den alten Zustand. Auch die Rückgabe am Ende der Pause klappte nicht immer zuverlässig, so dass am Ende des Schultages pädagogische Mitarbeiter aufräumen mussten.

Kollegium, Eltern und Schüler überlegten, wie eine Verbesserung erzielt werden könnte, und entwickelten die Idee eines Gerätehauses. Mit Unterstützung des schulischen Fördervereins und der Jugendwerkstatt der Bildungswerkstatt Georgsmarienhütte gelang es, ein stabiles und ansprechendes Holzhaus zu finanzieren und zu bauen.

„Nun ist alles übersichtlich geordnet“

Den größten Teil der Baukosten von 2300 Euro erwirtschaftete die Schulgemeinschaft unter Federführung des Fördervereins. Die Kinder bastelten Dekorationen, Geschenke und Karten für einen großen Adventsbasar und verkauften sie auch selbst, die Eltern steuerten Kuchen und eine ungewöhnlich gut bestückte Tombola bei. So kamen 1900 Euro zusammen. Der Schuletat gab den fehlenden Rest von 400 Euro her.

„Nun ist alles übersichtlich geordnet, jeder Ball, jedes Seil hat seinen Platz“, freuen sich Deppmeyer und Labude. Die Spielzeugausgabe wird von den Schülern selbst betreut. Und ein kleiner „Trick“ soll dafür sorgen, dass jedes Gerät am Pausenende auch wieder zurückgegeben wird: Bei der Ausleihe hinterlegt jedes Kind seinen Schülerausweis und bekommt ihn erst bei der Rückgabe zurück.