In Georgsmarienhütte „Hütte blüht auf“: Gutes Essen und verkaufsoffener Sonntag

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Georgsmarienhütte. Zum zweiten Mal macht der „Street Food Circus“ Station in Georgsmarienhütte. „Eine kulinarische Weltreise“ von Burgern, afrikanischen Gerichten über Burritos und Keksteigvarianten lädt kleine und große Besucher zum Schlemmen ein. Am Sonntag folgt der verkaufoffene Sonntag im Herzen der Hüttenstadt.

In Georgsmarienhütte trauten sich trotz Kälte und Schnee dick in Klamotten eingepackte Gäste auf den Platz hinter dem Rathaus. Hier ist für jeden Besucher etwas dabei: „Einige Local Heroes, wie die Burger-Biene aus Osnabrück, African Dishes oder Slotman Catering sind in Hütte dabei“, sagte der Mitorganisator des „Street Food Circus“, Joshua Luthin. Aber auch überregionale Anbieter aus Brandenburg, Hamburg oder Lübeck sind extra nach GMHütte angereist. „Zu Essen gibt es einen bunten Mix aus Speisen verschiedenster Kulturen.“ Über afrikanische und thailändische Küche bis hin zu Klassikern wie Burgern und Pulled Pork können die Besucher auf dem Festival erwarten.

„Wir bieten eine kreative Vielfalt an Essen an“, ergänzte Christian Schwager, Projektleiter des „Street Food Circus“. Auch polnische Gerichte, Kartoffeltornado, Burritos oder Maulburger sind Bestandteil der „kulinarischen Weltreise“. Die Leckermaulchen unter den Gästen werden von „Cookie ‚n‘ dough“ mit verschiedenen Varianten von Keksteig oder „Schoki ‚n‘ fruits“ mit schokoladenüberzogenen Obst versorgt. „Neu im Vergleich zum letzten Mal in GMHütte sind die Thai-Lao-Delikatessen, die Spätzleküche und der Foodtruck-Street-Gourmet aus Lübeck, die mit Falafeln und Halloumi-Burgern auch etwas für Vegetarier und Veganer im Angebot haben“, erklärte Luthin.

20.000 Besucher erwartet

Trotz des spätwinterlichen Wetters mit Graden um den Nullpunkt und Schnee sind die Organisatoren des Street Food-Events optimistisch. „Wir rechnen je nach Wetterlage mit bis zu 20.000 Besuchern“, sagte Schwager. Doch angesichts des Wetters seien die Prognosen schwierig, so Luthin. „Am Sonntag erhoffen wir uns ein bisschen Sonne und einen guten Andrang.“ Denn am Sonntag öffnet in der Innenstadt auch der Einzelhandel.

„Hütte blüht auf“

Mit dem verkaufsoffenen Sonntag in Oesede sollten dann noch mehr Besucher in die Innenstadt gelockt werden, um während des Shoppingtages sich auf dem „Street Food Circus“ zu stärken. Unter dem Motto „Hütte blüht auf“ wird der noch auf sich wartende Frühling begrüßt. Pflanzenbeete wurden frühlingsfrisch hergerichtet, Wege und Plätze gefegt, auch die Geschäfte sollen auf dem Frühling eingestellt sein und die Besucher mit Blumen empfangen. Die Geschäfte öffnen von 13 bis 18 Uhr. Der „Street Food Circus“ hat am Samstag bis 22 Uhr und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr geöffnet.

Für das Food-Event geht es bereits nächstes Wochenende am Rathausplatz in Osnabrück in die nächste Runde. Im April kommt dann eine andere Variante des „Street Food Circus“ nach Osnabrück. Das sogenannte „Hackfestival“ mit Ausstellern, die ausnahmslos Speisen mit Hackfleisch anbieten. Das „Hackfestival“ kommt am 14. und 15. April in die Halle Gartlage und wird ebenfalls von den Machern des „Street Food Circus“ organisiert.


„Street Food Circus“

Streetfood – die Osnabrücker Werbeagentur „Next Choice“ hat das Event 2017 erstmals nach Norddeutschland geholt. Was genau verbirgt sich dahinter? Viele mögen es vielleicht mit Fastfood in Verbindung bringen, aber das ist Street Food keineswegs. Die Gerichte werden in mobilen Buden frisch vor Ort zubereitet. Die Erklärung steckt schon im Namen: Der Food Trend kommt von der Straße, wo an Ständen oder Wagen regional typisches Essen angeboten wird. Der „Street Food Circus“ ist bekannt für seine unterschiedlichsten Delikatessen. Hinzu kommt das gesellige Zusammensein, das Kennenlernen kultureller Unterschiede. Das ist es, was den „Street Food Circus“ ausmacht. „Wir möchten den Trend Street Food für alle zugänglich machen. Wir haben die Bewegung des guten, schnellen Essens bewusst von den Großstädten auf kleinere Städte und Orte ausgeweitet, weil wir der Meinung sind, dass Menschen auch außerhalb von Großstädten Lust und das Recht auf vielfältiges und kulinarisches Essen haben“, sagte Mitorganisator des „Street Food Circus“ Joshua Luthin.

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