Diskussion um Stellenplan „Beirat 60+“ in GMHütte auf der Zielgeraden

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Das Interesse ist da: Im vollen Niedersachsensaal ging es im Janaur unter anderem um die Gründung eines „Beirats 60+“. Archivfoto: Sina-Christin WilkDas Interesse ist da: Im vollen Niedersachsensaal ging es im Janaur unter anderem um die Gründung eines „Beirats 60+“. Archivfoto: Sina-Christin Wilk

awen Georgsmarienhütte. Das Projekt Seniorenbeirat biegt auf der Zielgerade ein: Der Sozialausschuss hat eine entsprechende Satzung nach dem Vorbild des Behindertenbeirates abgenickt und im Finanzausschuss wurden die entsprechenden Mittel freigegeben. Offen ist noch, wie viel personelle Unterstützung ein Beirat aus der Verwaltung braucht. Am Donnerstag beschäftigt sich der Rat mit dem Thema.

„Beirat 60+“ soll das Gremium in Georgsmarienhütte heißen, mit einem jährlichen Budget von 5000 Euro ausgestattet werden und – eben darum ranken sich die Auseinandersetzungen - mit einer Viertel-Stelle in der Verwaltung ausgestattet sein.

Personelle Unterstützung

Für den Ehrenamtslotsen der Stadt und Helmuth Köhnke ist eine personelle Unterstützung unabdingbar. In einer Liste für Bürgermeister Ansgar Pohlmann hat Köhnke aufgelistet, wie er sich die Unterstützung durch die Verwaltung vorstellt. Dazu gehören Punkte wie Sitzungen vorbereiten und protokollieren, Post erledigen oder Tagungsräume reservieren. „Einen Seniorenbeirat ohne hauptamtliche Begleitung, das gibt es sonst nicht“, meint Köhnke.

Alternative Lösung

„Den Ehrenamtlichen könne man das sonst nicht zumuten“, hatte er dem Sozialausschuss gegenüber erklärt. Sowohl im Sozial- wie im Finanzausschuss sperrte sich jedoch die CDU, dafür in der Verwaltung Personalkapazitäten aufzubauen. Pohlmann ließ schließlich durchblicken, wenn es lediglich darum ginge, Einladungen zu schreiben oder Briefe zu verschicken, ließe sich das womöglich auch aus seinem Stab heraus organisieren.

Großer Beratungsbedarf

Doch Köhnke schwebt mehr vor. Aus seiner Tätigkeit als Ehrenamtslotse weiß er, dass es großen Beratungsbedarf gibt. Deshalb möchte er regelmäßige Sprechstunden und einen Besuchsdienst einrichten. Außerdem strebt er eine Vernetzung auf Landes- und Bundesebene an und mit dem „Beirat 60+“ auch im Internetauftritt der Stadt präsent sein. Außerdem wünscht er sich mehr Angebote für ältere Mitbürger nach dem Vorbild der seit sechs Jahren existierenden Veranstaltungsreihe „Kino für Senioren.“ Aber all das müsse organisiert und koordiniert werden. Eine genaue Stellenbeschreibung lässt Köhnke offen, denn seiner Meinung nach wird das stark davon abhängen, wer die Stelle besetzt und dabei welche Fähigkeiten und Interessen mitbringt.


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