Katholische Landjugendbewegung KLJB Osnabrück befragt eigene Rolle in den Dörfern

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Georgsmarienhütte. Auf der Diözesanversammlung in Oesede hat die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) ihr Motto „Land.Zukunft.Wir“ inhaltlich aufbereitet. Zugleich gab es einen Wechsel an der Spitze des Verbandes.

Erwin Schmit und Maike Brinker stellten sich für die Ämter der Ersten Vorsitzenden auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Verfügung. Die beiden bisherigen zweiten Diözesanvorsitzenden, Katharina Glosemeyer (Bad Laer) und Stefan Wilkens (Lathen-Wahn), leiten nun den mehr als 6000 Mitglieder zählenden Verband. Jannis von Wulfen (Hollenstede) und Anke Trecksler (Borsum) sind als zweite Diözesanvorsitzende bestimmt worden. Neu wählten die 80 Delegierten in der Katholischen Landvolkhochschule die jetzigen Vorstandsmitglieder Maren Jansen und Moses Afting.

Diskussionsrunde beim Katholikentag

Vorgestellt wurden auf der Versammlung Aktionen, die der KLJB-Diözesanverband während des Katholikentages in Münster mit den dortigen Kollegen auf die Beine stellen wollen. So wird es etwa eine Podiumsdiskussion mit Generalvikar Theo Paul und der Bundesvorsitzenden des Bundes der Katholischen Jugend, Katharina Norpoth, zum Thema Kirche und Jugend geben.

Zukunft des ländlichen Raumes

Eine weitere Gesprächsrunde wird sich in Münster um die Frage drehen: Wie lassen sich mehr Jugendliche zum Mitmachen an Runden Tischen gewinnen, wenn es um die Zukunft des ländlichen Raumes geht?

Um Mitwirkung dreht es sich auch beim dreijährigen KLJB-Projekt „Land.Zukunft.Wir“. Bis 2019 will man sich über Möglichkeiten und Perspektiven in ländlichen Räumen klarer werden und zu eigenem Engagement animieren. In drei Workshops arbeiteten die Vertreter aus 108 Ortsgruppen das Projekt inhaltlich weiter auf.

Eine Gruppe besuchte den Hof Pente zum Teilaspekt „Land“. Dort informierten sich die KLJB-Mitglieder über das Prinzip „Solidarische Landwirtschaft“. Nach einer Führung von Hofbesitzer Tobias Hartkemeyer befanden die KLJBler das genossenschaftliche Prinzip zwar „sehr interessant“, eine Einführung in die teils eigenen Betriebe aber beurteilte man überwiegend skeptisch.

Stärken- und Schwächenanalyse

Künftige Perspektiven loteten andere Delegierte im Teilbereich „Zukunft“ aus. Nach einer Stärken- und Schwächenanalyse hinterfragten sich die Teilnehmer dieses Workshops etwa kritisch nach zeitgemäßer Kommunikation und der Möglichkeit, eigene Glaubensvorstellungen in die Kirche einzubringen und sie im Alltag zu leben. Zum religiösen Part wird es im Herbst erstmals ein Besinnungswochenende geben, teilte Stefan Wilkens mit.

70 Jahre KLJB im Bistum

Im Workshop „Wir“ warf man einen Blick auf 70 Jahre KLJB im Bistum Osnabrück. Zum Jubiläum, das am 17. November mit einem Ball in Meppen gefeiert werden soll, wollen die KLJBler einen Film rund um den Verband drehen. Die populäre 72-Stunden-Aktion der KLJB wird es wieder 2019 geben. „Eine Art Mini-Ausgabe davon starten wir aber zum Ehrenamtstag am 1. September. Wir konnten bereits die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion Gitta Connemann, als Schirmherrin gewinnen“, berichtete Katharina Glosemeyer, die neue erste Diözesanvorsitzende.


Die KLJB versteht sich als politischer Jugendverband, der sich im und für den ländlichen Raum engagiert, innovativ ist und in Gesellschaft und Politik etwas bewegt. Jugendliche und junge Erwachsene schließen sich in der KLJB zusammen, um gemeinsam in unterschiedlichen Themenfeldern aktiv zu werden und politisch zu handeln. Die Grundlage und Orientierung ihres Handelns ist das Evangelium Jesu Christi. Quelle: www.kljb-osnabrueck.de

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