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Rätsel gelöst Toter Uhu im Osnabrücker Zoo abgegeben

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<em>Uhu</em> im Anflug. Foto: dpaUhu im Anflug. Foto: dpa

Georgsmarienhütte. Das Rätsel ist gelöst: Der Uhu, der am frühen Dienstagmorgen auf der B51 wahrscheinlich von einem Auto angefahren worden ist, wurde im Zoo abgegeben. Leider hat der Vogel den Unfall nicht überlebt.

Gerwald Ruszka hatte den Uhu in der Nacht gegen 2.15 Uhr gefunden und alles daran gesetzt, dem Tier zu helfen. „Ich habe den Vogel auf dem Arm gehalten, mit ihm gesprochen und versucht ihn zu beruhigen.“ Aber das Tier sei schwerstverletzt gewesen. Gleichwohl hätten er und die von ihm alarmierten Polizeibeamten alles unternommen, um in der Nacht Hilfe zu bekommen. Genau das habe sich aber schwierig gestaltet. Erst um 4.15 Uhr sei es gelungen, einen Georgsmarienhütter Tierarzt zu erreichen. Der habe den Uhu erstversorgt, gleichzeitig aber darauf verwiesen, dass der Vogel einen Spezialisten benötige.

„Es war aber niemand zu erreichen“, so Ruszka. Letztendlich habe er sich an einen Bekannten erinnert, der im Osnabrücker Zoo arbeitet. Dem habe er den Vogel anvertraut, mit der Maßgabe ihn am Morgen den Tierärzten im Zoo vorzustellen.

Leider habe der Vogel es aber nicht mehr geschafft und sei an seinen schweren Verletzungen gestorben, noch bevor der Bekannte den Weg nach Osnabrück antreten konnte, berichtet Ruska weiter. Sein Freund habe nur noch das tote Tier nach Osnabrück bringen können.

Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo, bestätigt, dass ein Kollege einen toten Uhu mit in den Zoo gebracht habe. Der Vogel sei dann der fachgerechten Entsorgung zugeführt worden. Für Ruszka waren die letzten Tage turbulent. Immer wieder wurde er auf den Uhu angesprochen. Dennoch ist er sich sicher: „Ich würde immer wieder anhalten, wenn ich so etwas sehe.“


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