Beratung bei psychischer Belastung GMHütter Unternehmer spenden an Krebsberatungsprojekt

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Ralf Ostendarp (von links), Klaus Havliza, Dr. Beate-Maria Zimmermann, Andreas Wolf, Annette Finke und Dr. Christoph Averdiek-Bolwin. Foto: Niklas OttenRalf Ostendarp (von links), Klaus Havliza, Dr. Beate-Maria Zimmermann, Andreas Wolf, Annette Finke und Dr. Christoph Averdiek-Bolwin. Foto: Niklas Otten

Georgsmarienhütte. Einen Scheck in Höhe von 2.157,80 Euro erhielt die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte. Diese wird mit dem Geld das Projekt „Muttersprachliche Beratung für von Krebs betroffene Familien mit Migrationshintergrund“ unterstützen.

Frank Koch, CEO der Georgsmarienhütte Holding GmbH, hatte auf dem Hütter Unternehmer Talk (HUT) Anfang November als Vortragender gesprochen. Zum Dank für seinen Redebeitrag hatten die drei Veranstalter, die Akku GmbH, Dr. Klein, Dr. Mönstermann und Partner GmbH sowie der Wirtschaftsförderung der Stadt Georgsmarienhütte, jeweils eine Spende von 400 Euro für einen guten Zweck zugesagt. Koch entschied sich als Empfänger für die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte, die damit das Projekt „Muttersprachliche Beratung für von Krebs betroffene Familien mit Migrationshintergrund“ der Osnabrücker Krebsstiftung unterstützt. Zu den 1200 Euro kamen noch Spenden der Zuhörer am Veranstaltungsabend, sodass nun insgesamt 2.157,80 Euro an die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte übergeben werden konnten.

Die Ausrichter des HUT seien erfreut darüber, dass die Teilnehmer der Veranstaltung ebenfalls einen Beitrag für den guten Zweck geleistet haben, heißt es in einer Pressemitteilung der Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte. So konnten sich die anwesenden Unternehmer und Führungskräfte nicht nur über aktuelle Themen der Wirtschaft informieren und mit Entscheidungsträgern und Unternehmern aus der Region austauschen, sondern auch einen Beitrag für die Krebsberatung leisten.

Muttersprachliche Beratung

Dass diese muttersprachliche Beratung von besonderer Bedeutung ist, erläuterte Dr. Beate-Maria Zimmermann, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Stahlwerk.: „Menschen mit Migrationshintergrund sind oft psychisch vorbelastet – durch das Gefühl, entwurzelt zu sein, Verständigungsprobleme, kulturspezifische Schamgefühle, unsicheren Aufenthaltsstatus oder auch unverarbeitete Fluchterlebnisse. Bei einer Krebserkrankung nimmt der emotionale Druck noch zu und führt häufig zu dauerhaften psychischen Störungen. Auch Kinder sind psychisch überfordert – besonders, wenn sie für das krebserkrankte Familienmitglied beim Arzt dolmetschen müssen.“ Hier leiste die „Muttersprachliche Beratung für von Krebs betroffene Familien mit Migrationshintergrund“ der Psychosozialen Krebsberatungsstelle in Osnabrück eine hervorragende Unterstützung, um die Betroffenen psychisch zu stabilisieren. „Die kinder- und jugendtherapeutische Beratung kümmert sich dabei speziell um minderjährige Kinder. Zudem ist die Beratungsstelle multinational besetzt“, so Zimmermann. Daher sei sie besonders froh über jede weitere Unterstützung dieses Projektes, das von der Stiftung Stahlwerk bereits seit 2015 gefördert wird.


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