Zarter Dialog zwischen den Flöten Kammerkonzert in der Johanneskirche in Kloster Oesede

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Musizieren schon seit 20 Jahren gemeinsam: (von links) Mechthild Franke (Braunschweig) und Friedegard Stertebrink (Georgsmarienhütte) mit ihren Alt-Blöckflöten, Kirchenkreiskantor Stefan Bruhn an der Orgel, Elke Witzke mit Querflöte und Ingrid Dießel aus Köln am Cello. Foto: Andreas WenkMusizieren schon seit 20 Jahren gemeinsam: (von links) Mechthild Franke (Braunschweig) und Friedegard Stertebrink (Georgsmarienhütte) mit ihren Alt-Blöckflöten, Kirchenkreiskantor Stefan Bruhn an der Orgel, Elke Witzke mit Querflöte und Ingrid Dießel aus Köln am Cello. Foto: Andreas Wenk

awen Georgsmarienhütte. Die Leichtigkeit von „La Réjouissance“ aus Händels Feuerwerksmusik war die ideale Zugabe. Nach sattem Applaus verabschiedeten sich Kirchenkreiskantor Stefan Bruhn und seine vier Musiker-Kolleginnen von ihrem Publikum.

Traditionell lädt Musikerfreundeskreis einmal jährlich zu einem kurzweiligen Konzert mit Werken für Flöten, Cello und Orgel in eine GMHütter Kirche ein.

Diesmal war es St. Johann, wo die Zuhörer ein von Elke Witzke (Querflöte), Mechtild Franke und Friedegard Stertenbrink (Alt-Blockflöte), Ingrid Dießel (Cello) und Stefan Bruhn (Orgel) vorgetragener Ohrenschmaus erwartete.

Vor allem für die Flötistinnen eine besondere Herausforderung: Die Kälte der vergangenen Tage war auf der Empore deutlich zu spüren. Mechthild Franke aus Braunschweig war sorgsam darauf bedacht, ihr Flöten-Mundstück nicht auskühlen zu lassen und zog sich in kurzen Pausen schnell ein paar Wollhandschuhe über. Das Publikum dürfte diese kleinen Herausforderungen nicht bemerkt haben.

Während die ersten Stücke von Fontana Purcell und Graun teils wehmütig, sakral anmuteten, gewann das Kammerkonzert schließlich immer mehr an Leichtigkeit. Zum Programm-Schluss gab es Vivadli, Quer- und Altflöte im Echo, pointiert und strukturiert durch das Cello der Kölnerin Ingrid Dießel. Zeitweise rhythmisches Klatschen verriet Begeisterung bei den Zuhörern.

Wie Stefan Bruhns am Rande des Konzerts erläuterte, treffen sich die Musiker seit 20 Jahren, um gemeinsam zu proben, aufzutreten und Musikfreunde zu erfreuen. In St. Johann in Kloster Oesede ist dies einmal mehr gelungen.


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