Von Klassik bis Pop und Sport Siebte „Künstlerbühne“ des Gymnasiums Oesede

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Georgsmarienhütte . Klassische Klänge und aktuelle Pop-Hits, Instrumentales, Gesang und Sport: Ein breites Spektrum unterschiedlichster Darbietungen präsentierten Schüler des Gymnasiums Oesede jetzt im Multifunktionsraum und im Pädagogischen Zentrum der Schule.

Die Reihen im Multifunktionsraum waren bestens gefüllt. Denn die „Künstlerbühne“ bot den Gymnasiasten bereits zum siebten Mal das passende Podium, um zu zeigen, was ihnen – teils in der Schule, teils in ihrer Freizeit – wichtig ist. Die Musik steht dabei ganz oben auf der Hitliste. Und sie fand im Laufe des von Lehrerin Frauke Cordes organisierten Abends ganz unterschiedlichen Ausdruck.

Individuelle Interpretationen

„Wir haben hier eine gute Mischung“, befand Paul Schmidt, der als Moderator locker und souverän durch das Programm führte. Der Herausforderung des allerersten Songs stellte sich dabei Evelyn Edich, die bei Adeles „Rolling in the deep“ von Carlotta Hohaus am Klavier begleitet wurde. Gleich mehrfach setzte sich Carlotta Hohaus an den eigens für die Veranstaltung in den Multifunktionsraum gerollten Flügel. Stings „Englishman in New York“ gab sie mit Lilly Dreier in einer zweistimmigen Interpretation dabei einen durchaus individuellen Klang.

Auch die Fans der Gruppe Coldplay kamen bei der „Künstlerbühne“ dank einer Darbietung von Malina Geselbracht und Luisa Seelhöfer auf ihre Kosten. Doch das musische Interesse der Schüler beschränkt sich nicht auf das 20. Jahrhundert und auch nicht auf Cover-Versionen bekannter Hits. Gwendolyn Dreier greift vielmehr selbst zu Stift und Notenblatt, um eigene Songs zu schreiben und zu komponieren.

Tiefsinnige Eigenkompositionen

Gemeinsam mit Madlin Knetschowski präsentierte die junge Singer-Songwriterin aus Jahrgang sieben zwei Lieder von bemerkenswertem inhaltlichem Tiefgang. „Renn dem Rest nicht hinterher“, mahnte das Duo dabei in „Weiß nicht weiter“. „Ich mach das, was ich will, und keiner hält mich auf“, heißt es in „Zurück zu mir“. Und dieses Motto lässt zugleich gespannt sein, was von den jungen Musikern künftig noch zu hören sein wird.

Mit der „Ciarda“ des italienischen Violinisten und Komponisten Alberto Curci belegten Bennet Witte und Laurenz Steffen bereits den 1. Platz bei „Jugend musiziert“. Auf der „Künstlerbühne“ präsentierten sie nun das Stück erneut zwischen gefühlvollem Ausdruck und dynamischem Temperament. Einen musikalischen Brückenschlag über Jahrhunderte machten Manuel Tiemann, Flügel, und Carlotta Hohaus, Saxophon, mit einer Bearbeitung der barocken Bach-Sonata g-Moll für das weitaus jüngere Blasinstrument hörbar.

Variationsreiches Rope Skipping

In die Zeit der Romantik führte Manuel Tiemann die Zuhörer zudem am Flügel mit Franz Schuberts Impromptu in As-Dur. Einen sportlichen Akzent im überwiegend musikalischen Programm setzten Jana Rosenbaum und Nia Siebecke, die im Pädagogischen Zentrum Einblick in die variationsreiche Kunst des Rope Skipping gaben. Ein großes Lob sprach abschließend Schulleiter Ulrich Schimke den jungen Künstler für ihre Darbietung und den Mut, sich zu präsentieren, aus.


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