Bewegtes Lernen, ausprobieren, mitmachen Gymnasium Oesede stellte sich seinen künftigen Schülern vor

Meine Nachrichten

Um das Thema Georgsmarienhütte Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Georgsmarienhütte. Rund 200 Schüler der vierten Grundschulklassen und ihre Eltern nutzten jetzt die Gelegenheit, Einblicke in den Unterricht am Gymnasium Oesede zu nehmen. 16 Unterrichtsfächer, zahlreiche Arbeitsgemeinschaften und Seminarfächer sowie die Elternvertretung der Europaschule präsentierten sich von ihrer besten Seite.

Bei der Begrüßung der künftigen Schüler dankte Oberstudiendirektor Ulrich Schimke allen Schülern und Lehrern, die sich in der Durchführung des Tages der offenen Tür eingebracht hatten, insbesondere den sogenannten „Schülernavis“, Jungen und Mädchen des fünften Jahrgangs, die die Gäste durch das Schulgebäude zu den Aktionen ihrer Wahl führten.

Bereits im November hatten der Schulleiter und die Koordinatorin für die Jahrgänge 5 bis 8, Barbara Heimann, das Gymnasium Oesede an allen Grundschulen vorgestellt. Und am 11. April wird es noch einmal eigens einen Fremdsprachentag geben, denn die Wahl von Latein, Französisch und Englisch bilingual ist ein entscheidendes Kriterium in der Zusammensetzung der neuen Klassen und muss schon bei der Schulanmeldung angegeben werden.

Wahl der Fremdsprachen

Auch am Tag der offenen Tür spielten die Fremdsprachen eine große Rolle. Schüler aus der Klasse 8L2 machten, als alte Römer verkleidet, Werbung für Latein. Sie wiesen auch auf einen lateinisch-englischen Kurzfilm hin, mit dem sich Schüler des Gymnasiums Oesede am Bundeswettbewerb Fremdsprachen beteiligt haben. Ein paar Räume weiter warb dann die Französisch-Fachgruppe für ihre Sprache: Hier konnten ganz locker erste Vokabeln gelernt oder schon einmal Infos zum Schüleraustausch mit Bouffémont gesammelt werden. Im Nachbarraum zeigten Oberstufenschüler des Seminarfachs ‚Lernen: gestern, heute, morgen‘ kleine Tricks, mit denen man zum Beispiel dank „Bewegten Lernens“ seine Gedächtnisleistung optimieren kann.

Feuer und Flamme für Chemie

Viele Experimente, Rätsel und Kunstaktionen lockten zum Mitmachen; besonders beliebt waren die Versuche in den Physik- und Chemieräumen, bei denen es auch schon mal knallt oder stinkt. „Heute wollen wir noch nicht viel erklären“, so Chemie-Fachobfrau Ruth Wallis, „die Kinder sollen in kleinen Experimenten einfach mal den Umgang mit dem Bunsenbrenner und Reagenzgläsern erproben“.

Der gute Ton

Selbermachen war auch in den Fächern Kunst und Musik angesagt, bei Modellierversuchen mit (mineralischem) Ton ebenso wie beim Hervorbringen eines Tons aus einem Saxophon. Die Musikklasse 8K2 und der „kleine“ Chor der Jahrgänge 5 bis 7 demonstrierten, wie schnell auch Anfänger zu guten Ergebnissen kommen können.

Abgerundet wurde das Programm durch AG-Angebote: Die Theater AG lud zur offenen Probe, im Vivarium war das Anfassen von Pythons erlaubt, die Roboter-AG präsentierte selbstprogrammierte Fahrzeuge und in der Nigeria AG lud ein Afrika-Puzzle zum Mitmachen ein.

Für die Eltern bestand in allen Fachbereichen Gelegenheit zu informativen Gesprächen. So wiesen die Lehrkräfte auf zu erwartende Änderungen im Unterrichtsstil und in den Anforderungen hin, auf die sich Kinder beim Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium einstellen sollten.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN