GMHütter Kunstschule dreht die Röhre um Paletti nimmt mit „YouTube“-Kanal am Programm „Generation Kunst“ teil

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Erstes Treffen: Am Samstag findet von 14 bis 17 Uhr im Kutscherhaus der Villa Stahmer der erste Termin des Projekts „Generation Kunst“ statt, an dem sich die Kunstschule Paletti mit einem eigenen Youtube-Kanal beteiligt. Neben den teilnehmenden Realschülern und Gymnasiasten sind auch GMHütter Jugendliche, die sich für das Projekt interessieren, herzlich willkommen. Foto: Kunstschule PalettiErstes Treffen: Am Samstag findet von 14 bis 17 Uhr im Kutscherhaus der Villa Stahmer der erste Termin des Projekts „Generation Kunst“ statt, an dem sich die Kunstschule Paletti mit einem eigenen Youtube-Kanal beteiligt. Neben den teilnehmenden Realschülern und Gymnasiasten sind auch GMHütter Jugendliche, die sich für das Projekt interessieren, herzlich willkommen. Foto: Kunstschule Paletti

Georgsmarienhütte. Die GMHütter Kunstschule Paletti ist mit ihrem Projekt „Tube you - Dreh die Röhre um“ beim landesweiten Modellprogramm Generation Kunst“ berücksichtigt worden. Eine Gruppe von rund zwölf Gymnasiasten und Realschülern wird bis zum Sommer einen eigenen „Youtube“-Kanal mit Beiträgen zum Thema „Verbundenheit – Solidarität“ bespielen.

Das Paletti-Team beweist wieder mal Offenheit für ungewöhnliche Ansätze. Im vergangenen Jahr hat sich die heute von Kunstpädagogin Marion Strotmann geleitete Kunstschule, die 2017 ihr 25-jähriges Jubiläum feierte, unter dem Titel „Heimat und Fremde“ mit Kindern auf die Spuren von Landschaftsmaler Franz Hecker begeben. Jetzt hat Paletti beim vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst geförderten Modellprogramm „Generation Kunst“ des Landesverbandes der Kunstschulen gepunktet.

Samstag erstes Treffen

GMHütte ist eine von landesweit sieben Einrichtungen, die mit ihren Vorschlägen für das experimentelle Konzept ausgewählt wurden. Leiterin Marion Strothmann, die das Paletti-Projekt gemeinsam mit den Dozentinnen Ina Oetken und Merle Lembeck entwickelt hat: „Das zentrale Motto aller Projekte ist ,von der Kunst zu gesellschaftlichem Empowerment‘.“ Das Ziel: Ernst machen mit kultureller Teilhabe, indem die Kunstschulen die Kinder und Jugendlichen bei der Umsetzung ihrer Ideen begleiten.

Es geht hier um Ansätze, die Kreativität fördern und durch künstlerisches Denken und Gestalten eine größere Bedeutung im Alltagsleben erhalten. Die Bandbreite der ausgewählten Ideen reicht von Nachhaltigkeit, Mode oder Stadtplanung bis zum GMHütter „Digitale-Medien-Projekt Tube you – Dreh die Röhre um“, zu dessen Finanzierung neben Landesmitteln auch Stiftung Stahlwerk und das Kulturbüro des Landkreises beitragen.

Zwischen 12 und 15 Teilnehmer werden hier gemeinsam ein Konzept für einen „You Tube“-Kanal erarbeiten und Beiträge zum lokalen „Thema Verbundenheit – Solidarität“ umsetzen. Erster Termin ist am kommenden Samstag von 14 bis 17 Uhr im Kutscherhaus der Villa Stahmer.

Kunstschuldozentin Ina Oetken: „Neben den sich beteiligten Realschülern und Gymnasiasten können auch interessierte GMHütter Jugendliche zu dem Treffen kommen und ihre Ideen einbringen. Gesucht werden kreative Vorschläge für Beiträge oder zum Beispiel Aktionen im öffentlichen Raum.“

Beiträge werden auf Youtube hochgeladen

Die in der Gruppe erarbeiteten Themen werden dann mit den passenden Formaten umgesetzt. Paletti-Dozentin Merle Lembeck: „Dabei wird natürlich während der Produktion der Umgang mit digitalen Medien und der Einsatz von Dramaturgie, Schnitt, Licht und Sound erklärt und geschult. Wir freuen uns aber auch schon darauf, was die Teilnehmer hier selber an Know-how einbringen.“

Über den „YouTube“-Kanal werden die Ergebnisse dann hochgeladen. „Generation Kunst“-Koordinatorin Susanne Bosch, die im Auftrag des Landesverbandes der Niedersächsischen Kunstschulen die Vernetzung aller Projekt-Standort sicherstellt: „Wir hoffen auf spannende Arbeiten, die dann anderen Anregungen für das Finden eigener Ausdrucksformen geben.“

Neben YouTube gibt noch eine zweite Möglichkeit, sich über die GMHütter Projekt-Aktivitäten zu informieren. Die 14-tägigen Treffen werden im „Generation Kunst“ Projekt-Blog unter www.generationkunst.de dokumentiert.


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