Wichtiger Beitrag zur Integration Sprachkurse sind in GMHütte ein Erfolgsmodell

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Über Adjektivergänzung und andere Hürden  helfen gemeinsam (von links) Wolfgang Scheda, Susanne Häring und Heinrich Funke. Foto: Niklas OttenÜber Adjektivergänzung und andere Hürden helfen gemeinsam (von links) Wolfgang Scheda, Susanne Häring und Heinrich Funke. Foto: Niklas Otten

Georgsmarienhütte. Seit 2016 bietet die Stadt Georgsmarienhütte zusammen mit der Arbeitslosenselbsthilfe und dem Bildungswerk ver.di in Niedersachsen Sprachkurse für Geflüchtete im Stadtgebiet an. Ein Erfolgsmodell, das mit weiteren Kursen fortgeführt und damit die Integration der Geflüchteten verbessern soll.

Insgesamt wurden in den vergangenen zwei Jahren acht Kurse angeboten, die zusätzlich zu den verpflichtenden Sprachkursen von den Geflüchteten besucht werden konnten. Ein Gewinn für alle Beteiligten, wie Heinrich Funke vom Verein Arbeitslosenselbsthilfe festgestellte, der mit seinem Team vor allem für die Betreuung und Organisation der Kurse zuständig ist: „Ich denke, wir haben damit einen wichtigen Präventions- und Integrationsbeitrag leisten können.“

Dies sei in erster Linie durch die inhaltliche Ausrichtung der Kurse möglich. Denn neben dem eigentlichen Sprachunterricht beinhalten die freiwilligen und für alle Flüchtlinge offenen Kurse auch eine sozialpädagogische Betreuung.

„Wir wollen zusätzlich zu den Unterrichtsstunden den Geflüchteten eine Möglichkeit geben, sich mit der Stadt und der Umgebung zu identifizieren. Deshalb bieten wir im Rahmen der Kurse auch verschiedene Exkursionen an“, so Wolfgang Scheda vom Bildungswerk ver.di, das für die inhaltliche Ausrichtung der Kurse sorgt.

Diese ausgeprägte Zusammenarbeit zwischen der Arbeitslosenselbsthilfe und dem Bildungswerk sei auch für Stadt Georgsmarienhütte eine positive Konstellation, wie Flüchtlingskoordinatorin Susanne Häring erläutert.“

Die Sprachkurse in den Räumen an der Kolpingstraße haben einen Umfang von 300 Stunden. Für die Geflüchteten sind die Kurse kostenlos, auch die Lehrmaterialien werden zur Verfügung gestellt. Ermöglicht wird dies durch eine Förderung des Landes Niedersachsen, bei der rund 25000 Euro pro Kurs beigesteuert werden. Der Fördertopf reicht noch bis zum März 2019.


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