Helle Köpfe in Kloster Oesede GMHütter Mathetag an der Graf-Ludolf-Schule

Von Andreas Wenk

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awen Georgsmarienhütte. „Ihr habt alle gut gerechnet und kombiniert und die Ergebnisse liegen dicht beieinander“, freute sich Franz Josef Poggemann, stellvertretender Schulleiter der Graf-Ludolf-Schule, sichtlich erfreut über die Ergebnisse der Schüler bei den Georgsmarienhütter Mathetage.

Am Ende lag die Antoniusschule bei den Vierklässlern vorn, gefolgt von Michaelisschule und der Freiherr-vom-Stein-Schule. Unter den Zweitklässlern hatte sich schon vorher die Grundschule Harderberg den ersten Platz gesichert. Auf Platz zwei landete die Grundschule Gellenbeck und die Antoniusschule auf Rang drei.

Neun Grundschulen

Neun Grundschulen aus Georgsmarienhütte und Hagen hatten an dem Wettbewerb mit den jeweils vier besten Rechenkünstlern eines Jahrgangs teilgenommen. Der Ausrichter wechselt jedes Mal. In diesem Jahr war das Team von Mathelehrerin Annette Böning von der Graf-Ludolf-Schule in Kloster Oesede an der Reihe.

Eine der wichtigsten Aufgaben hatte Andrea Krümpelmann. Die musste neben dem Eingang auf einem Stuhl ausharren und alle acht Minuten die ohrenbetäubend laute Schulklingel von Hand betätigen, um das Ende einer Station einzuläuten. Dann zwei Minuten Zeit für den Weg zur nächsten Station, natürlich alles im Laufschritt. Zur Halbzeit hatten Eltern für ein üppiges Kuchen- Muffin- und Keks-Buffet gesorgt. Dazu wahlweise Saft oder Wasser. Nach wenigen Minuten war der Tisch leergeputzt und die Kinder folgten ihrem Bewegungsdrang, bevor es in die zweite Runde ging.

Rechenkünste und Kombinationsvermögen

Dann waren wieder Rechenkünste und Kombinationsvermögen gefragt. Das Umlegen von Streichhölzern zu neuen geometrischen Figuren und manch kniffelige Aufgabe wie beim „Square to Square“ ließen sich am besten im Team lösen. „Mach das so“, „nein so, so!“ schallte es es durch das Klassenzimmer an der Station mit dem „Soma-Würfel.“ Hier galt es, Bausteine mit unterschiedlichen Formen und Farben zu verschiedenen Mustern jeweils als Würfel zusammenzulegen. In der Kürze der Zeit eine durchaus anspruchsvolle Disziplin, der sich die Gruppen aber mit ebenso viel Ehrgeiz und Spaß widmeten wie den anderen acht Stationen.

Dass Mathematik nur etwas für Jungs sei, haben die Mathetage widerlegt. Einige Schulen hatten unter den vier besten Rechnenkünstlern gleich drei Mädchen entsandt.


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