GMHütte zieht Karnevalsbilanz 2019 wird 40 Jahre Hüttenkarneval gefeiert

Von Wolfgang Elbers

In diesem Jahr das Motto des Bürgermeisterwagens, der traditionell den GMHütter Umzug anführt: der Rehlberg. Im kommenden Jahr wird 40 Jahre Straßenkarneval in der Hüttenstadt gefeiert. Foto: Gert WestdörpIn diesem Jahr das Motto des Bürgermeisterwagens, der traditionell den GMHütter Umzug anführt: der Rehlberg. Im kommenden Jahr wird 40 Jahre Straßenkarneval in der Hüttenstadt gefeiert. Foto: Gert Westdörp

Georgsmarienhütte. Die tollen Tage der kurzen Turbo-Session sind vorbei, aber der Blick der Karnevalsverantwortlichen ist bereits auf das kommende Jahr gerichtet: Da wird gefeiert, dass es vor 40 Jahren erstmals in GMHütte einen Umzug als Höhepunkt der närrischen Jahreszeit gegeben hat.

„Das ist 2019 natürlich ein Straßenkarneval-Jubiläum, zu dem wir gerne etwas Besonderes auf die Beine stellen würden“, hat Kulturbüro-Mitarbeiterin Katharina Hummert, die im Rathaus die Aktivitäten rund um den Hüttensonntag koordiniert, bei ihrer diesjährigen Bilanz herausgestellt. Darüber sei auch schon mit den Verantwortlichen von Rot-Weiß-Club (RWC) und Fidelio Kloster Oesede gesprochen worden. Hummert: „Es gibt auch schon erste Ideen.“

Erste Ideen für das Jubiläum

Was am Ende passiert, dürfte aber davon abhängen, in welchem Rahmen das derzeit rund 13000 Euro betragende Budget für das Hüttensonntag-Wochenende aufgestockt wird. Fest eingeplant ist in jedem Fall eine Ausstellung zu den Straßenkarnevalsanfängen Ende der 80er Jahre. RWC-Ehrenpräsident Friedel Nolte: „Das war damals eine Idee der beiden Karnevalsvereine RWC und Fidelio, die im Vorfeld schon den Stadtprinzen installiert hatten.“ Bei ersten Mal habe der Umzug aus gerade mal einer Handvoll Wagen bestanden, aber dann sei die Zahl stetig nach oben gegangen. Bis einschließlich 2003 fand der Umzug auch jeweils am Rosenmontag statt, ehe dann 2004 auf den Hüttensonntag gewechselt wurde.

Die Bilanz 2018 fällt aus Stadtsicht positiv aus. Katharina Hummert: „Der Umzug mit den 22 Motivwagen, Fußgruppen und Kapellen hat wieder Tausende Besucher zum GMHütter Straßenkarneval ins Stadtzentrum gebracht und für ein tolles Bild gesorgt. Wir haben aber auch Glück mit dem Wetter gehabt, da es rund eine Stunde vor Umzugsstart noch geregnet hat.“

Beim Streit über die Zuschauerzahlen bei Hüttensonntag und Osnabrücker Ossensamstag, den es zwischen Vertretern der Karnevalsvereine in beiden Städten gibt, hält sich das städtische Kulturbüro heraus: „Wir geben keine Teilnehmerzahlen heraus, da sich die Besucherzahl an einer Umzugsstrecke immer schwer ermitteln lässt.“ Denn die kleinen und großen Karnevalsfans wechselten während des Umzugs auch schon mal häufiger den Standort.

Hüttensause hat noch Luft nach oben

Nicht ganz zufrieden sind die Verantwortlichen mit der Resonanz, die am Samstagabend die Hüttensause im Festzelt zur Einstimmung auf den Hüttensonntag gefunden hat: „Bei der Veranstaltung der Karnevalsvereine waren wie im Vorjahr wieder nur um die 400 Zahlende. Wir hatten hier auf eine leichte Steigerung gehofft“, so Hummert. Dafür sei der Umzugsabschluss am Sonntag im Festzelt gut besucht gewesen.

Für 2019 wird aber auch zur Party noch einmal überlegt, wie die Attraktivität gesteigert werden kann. Denn zum 40-jährigen des GMHütter Straßenkarnevals soll es in jeder Hinsicht richtig rund gehen.