Großer Besucherandrang Erste Ausstellungseröffnung des „Freundeskreis Villa Stahmer“

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cby Georgsmarienhütte. Skulpturen, Fotografien und Gemälde - die erste Ausstellung des „Freundeskreis Museum Villa Stahmer“ deckt ein breites künstlerisches Spektrum ab. Zur Eröffnung am vergangenen Freitag nahmen weit über 100 Besucher die Werke in Augenschein.

Durchdringende Blicke ziehen den Betrachter in ihren Bann. Die Ölgemälde von Thomas Oberhoff zeigen Diven und bilden den Anfang der Ausstellung mit dem Titel „4 unterm Dach,“ die sich über das komplette zweite Obergeschoss der Villa Stahmer erstreckt.

Neben Oberhoffs Werken sind auch Acrylbilder von Manfred Hagemann und Fotografien von Gerd Bollmann zu sehen. Filigrane Bronzefiguren steuert Mareike Oberhoff zur Ausstellung bei. Die vier Künstler stammen aus Georgsmarienhütte oder angrenzenden Gemeinden und sind seit kurzem im Georgsmarienhütter Kunstkreis aktiv.

Inhaltliches und organisatorisches Engagement

In seiner Eröffnungsansprache im Erdgeschoss der Villa Stahmer hob Bürgermeister Ansgar Pohlmann unter anderem das inhaltliche und organisatorische Engagement der Kunstfreunde hervor. Freundeskreis-Vereinsvorsitzender Robin Morrison zeigte sich im Anschluss hocherfreut über die große Besucherresonanz. Es sei ein Novum, das mit der erst kürzlich eröffneten Ausstellung des Georgsmarienhütter Fotografen Fritz Schwarzenberger nun zwei Ausstellungen parallel in der Villa Stahmer stattfinden. Auch dankte er dem Kunstkreisvorsitzendem Helmut Lücke, der den Kontakt zu den vier Künstlern hergestellt hatte.

Abstrakt und zugleich gegenständlich

Voll wurde es danach in den Ausstellungsräumlichkeiten. Mit seiner farbintensiven, abstrakten und zugleich gegenständlichen Gestaltung zogen die Bilder Manfred Hagemanns zahlreiche Betrachter an. Flüchtigen Situationen und Momenten schenkte Gerd Bollmer seine Aufmerksamkeit. Dessen Fotografien, bei denen häufig Gesprächssituationen an ganz unterschiedlichen Örtlichkeiten zusehen sind, luden ebenfalls zu längerer Betrachtung ein. Das Einfangen des Augenblicks steht auch bei den mit Kohle und Filzstift gezeichneten Tierskizzen von Thomas Oberhoff im Vordergrund. Entstanden sind diese im Osnabrücker und Hannoveraner Zoo, oft in sehr kurzer Zeit. Mit wenigen gestalterischen Mitteln das wesentliche einzufangen, stand dabei künstlerisch im Vordergrund. Deutlich aufwendiger zu erstellen sind dagegen die Werke Mareike Oberhoffs. Ihre Steinobjekte mit kleinen Bronzefiguren symbolisieren unterschiedliche Lebenswege.

Villa Stahmer als Kunst- und Kulturstandort weiter profilieren

Mit der Ausstellung verbindet der eng mit dem städtischen Kulturamt zusammenarbeitende Freundeskreis das Ziel, die Villa Stahmer als Kunst- und Kulturstandort weiter zu profilieren. Dazu werden auch Musik- und Literaturveranstaltungen angeboten.

Begleitend zur Ausstellung lädt der Freundeskreis am 27.02. um 19 Uhr zu einer öffentlichen Gesprächsrunde mit den beteiligten Künstlern ein. Die Ausstellung selbst ist bis zum 25.03. zu sehen.


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