Knallbuntes Spektakel beim KFD Holzhauser Frauen ließen es krachen

Von Monika Vollmer


mvo Georgsmarienhütte. Endspurt für den Karneval. Ausgelassene Stimmung und über 300 farbenfroh kostümierte Damen füllten an Weiberfastnacht die Sporthalle in Holzhausen. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) boten Showtanz-Gruppen, Sketche, Kostümprämierung und anhaltend gute Stimmung.

Weiberfastnacht, der Donnerstag vor Rosenmontag, markiert den Übergang vom Sitzungs- zum Straßenkarneval und ist für viele Frauen das Highlight der fünften Jahreszeit, denn an diesem Tag haben sie das Sagen. In der voll besetzten Sporthalle Holzhausen eröffnete Sitzungspräsidentin Ingrid Bartholomäus die stimmungsvolle Veranstaltung der KFD und begrüßte ein fröhliches Publikum. „Das hier wird von Jahr zu Jahr toller, bunter, kreativer. Lasst es krachen“, forderte sie die Jecken auf.

Feuerwerk aus Farben

Der Einzug des Elferrates als Barbie-Girls in pinken „Mattel-Schachteln“ sorgte dafür, dass die erste Rakete des Abends nach wenigen Minuten gezündet wurde. Viele weitere sollten im Laufe der Party folgen, denn das Programm war ein Feuerwerk aus Farben, Kostümen und guter Laune.

Zum ersten Mal auf der Bühne stand das Pfarrteam aus den Gemeinden Holzhausen und GM-Hütte. Sie griffen mit 150 Shoppingtüten die Thematik des Plastikmülls auf und endeten mit „Gott sprach von seiner Galeria: Nanu-Nana, jetzt ist aber auch mal Jute“. Das Publikum quittierte den Auftritt der zweiten Rakete. Die Jumpstyle-Gruppe „Spicy“ aus Sutthausen punktete danach mit toller Choreografie und tarnfarbenem Outfit. Die drei Mädels aus der Tanzschule Albrecht sind bühnenerprobt und feierten schon bei deutschen Meisterschaften den Juniorentitel.

Playback-Hitparade

„Ihr braucht die nächste halbe Stunde nicht mehr zu sitzen. Jetzt geht es ab“, kündigte die Sitzungspräsidentin das „Mosaik Schlagerboom“ an. Tatsächlich hielt die Playback-Hitparade mit Songs von Vicky Leandros, Ireen Sheer, Andreas Gabalier, Jürgen Drews und vielen anderen das Publikum in Bewegung. Es wurde gesungen, getanzt und geschunkelt, was das Zeug hielt.

Beim anschließenden Auftritt der „Tupper-Party“ Mädels, die sich mit Nudelhölzern duellierten, konnten die Närrinnen ein wenig verschnaufen. Für etwas Zeit zur Beruhigung sorgten auch zwei Menschen aus dem Kloster: Sandra Dreier (Kloster Oesede) und der 28-jährige Franziskaner, Bruder Marco (Kloster Ohrbeck), thematisierten treffend die moderne Kommunikation der Jugendlichen. Das Publikum erfuhr, dass mit „analogem Asphalt-Ebay“ der Trödelmarkt gemeint und mit welchen Abkürzungen im Chat Zeit zu sparen ist.

Kostümprämierung

Richtig bunt auf der Bühne wurde es zur Kostümprämierung. Zahlreiche Frauen, allesamt verrückt gekleidet und mit auffälligen Farben geschminkt, tanzten nacheinander über die Bühne, während der Elferrat Noten verteilte. Sieger mit Höchstpunktzahl wurden die „Seifenblasen“, gefolgt von den „jamaikanischen Bobfahrern“ als Zweitplatzierten.

Mit Showtänzen sorgten „Kassamba“, die „Freaky Housewives“ und die „Borgelt Sisters“ für anhaltend gute Stimmung. Gefeiert wurde, vor und auf der Bühne. „Wir wollen die stärkste Frauenkarnevalssitzung im Landkreis sein“, so die Devise von Bartholomäus. Mehr aus Georgsmarienhütte im Netz