Abriss der Ex-Fleischzentrale in GMHütte Am Harderberg entstehen ab Sommer elf Senioren-Stadtvillen

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we/eb Georgsmarienhütte. Auf dem Gelände der ehemaligen Fleischzentrale an der Alten Heerstraße am Harderberg haben die Abrissarbeiten begonnen. Die seit neun Jahren leer stehenden Gebäude werden beseitigt, damit hier dann ab dem Sommer insgesamt elf Stadtvillen für Senioren-Wohnen bis 2020 entstehen.

Das Konzept der geplanten Anlage haben jetzt Vertreter der Firma Bieber-Bau aus Ostbevern der Harderberger „Bürger für Bürger“-Initiative vorgestellt. Unternehmenschef Johannes Schulte erklärte dabei bei Kaffee und Kuchen: „Hier wird aus einem bisherigen Schandfleck ein Schmückstück.“

Das Unternehmen hat bereits solche Projekte in Ostbevern, Hilter, Bad Laer, Bad Rothenfelde und an der Atterstraße in Osnabrück realisiert. Zielgruppe sind Menschen ab 55 Jahren beziehungsweise Personen mit gesundheitlichem Handicap, die auf ein Betreuungsangebot angewiesen sind. Der Ansatz: Die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Wohnungsnutzer gewährleisten, aber gleichzeitig abrufbare Hilfe anzubieten, auf die bei Bedarf zurückgegriffen werden kann. So umfasst die Wohnanlage neben den Stadtvillen mit je sechs zwischen 62 und 80 Quadratmetern großen Zwei- oder Dreizimmerwohnungen ein Zentralgebäude mit Pflegeeinrichtung und Begegnungsstätte. Durch dieses Servicezentrum wird ein modulares Betreuungs- und Pflegeangebot ermöglicht. Als Mietpreis sind 7,50 Euro pro Monat beziehungsweise 8 Euro mit Einbauküche vorgesehen.


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