Beirat 60+ offen für Jüngere Straffer Zeitplan für Bildung des Seniorenbeirates in GMHütte

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Mit Engagement und vielen Ideen trieben die am künftigen „Beirat 60+“ Interessierten dessen Gründung weiter voran. Foto: Petra RopersMit Engagement und vielen Ideen trieben die am künftigen „Beirat 60+“ Interessierten dessen Gründung weiter voran. Foto: Petra Ropers

Georgsmarienhütte. Sie wollen nicht nur reden, sondern machen. Und das stellen die potenziellen Aktiven eines „Beirates 60+“ in Georgsmarienhütte auch gleich unter Beweis: Möglichst schon im März wollen sie den Beirat samt Konzept und Satzung dem Stadtrat vorstellen. Denn die Gründung ist Sache des Rates.

Rund 15 Interessierte waren der Einladung von Ehrenamtslotse Helmut Köhnke gefolgt, bei einer Arbeitssitzung im Rathaus die Bildung des Beirates weiter voranzutreiben. „Das ist ein ganz breites Feld mit vielen Möglichkeiten“, stellte Teilnehmer Michael Stein mit Blick auf die denkbaren Aufgabenfelder fest. Doch bevor diese konkretisiert werden können, müssen zunächst die Rahmenbedingungen abgesteckt werden.

Jeder Bürger kann mitmachen

Schnell waren sich die Diskussionsteilnehmer dabei einig: Der Name „60+“ soll nur für die Zielgruppe gelten, nicht aber für die ehrenamtlich Aktiven. Stattdessen soll es jedem Georgsmarienhütter Bürger – gleich welchen Alters – möglich sein, sich in das Gremium wählen zu lassen oder auch nur beratend in noch zu bildenden Arbeitskreisen seine Fachkompetenz einzubringen. Angedacht ist zudem die noch näher zu definierende Zusammenarbeit mit Pflege- oder anderen Einrichtungen. ( Weiterlesen: GMHütte macht den nächsten Schritt in Richtung „Beirat 60+“)

Die Zahl der fest in den Beirat gewählten Ehrenamtlichen wird auf eine überschaubare Zahl von voraussichtlich zehn Mitgliedern begrenzt. Die künftige Satzung soll sich am Vorbild des Behindertenbeirates orientieren. Köhnke, der als Ehrenamtslotse die Bildung des „Beirates 60+“ anschiebt, ohne ihm aber später aktiv angehören zu wollen, erläuterte die Gründe: „Diese Satzung enthält für eine erfolgreiche Arbeit drei wichtige Elemente, nämlich eine hauptamtliche Begleitung, ein eigenes Budget sowie ein Vortrags- und Mitspracherecht in dem entsprechenden Ausschuss.“

Keine Konkurrenz zu bestehenden Angeboten

Der künftige Beirat, so betonten die Teilnehmer übereinstimmend, versteht sich nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zu bestehenden Strukturen oder Angeboten. Eine seiner ersten Aufgaben wird es deshalb sein, diese zu erfassen und in ihrer Vielfalt einsehbar zu machen. Schon jetzt ist allerdings klar: Es gibt noch viel zu tun. Nahversorgung, Besuche bei älteren Mitbürgern, seniorenspezifische Informationsarbeit, die Einführung fester Sprechstunden, aber auch Hörbücher und E-Books für ältere Menschen in der Stadtbücherei oder Angebote zu EDV und Ähnlichem sind Stichworte, die in diesem Zusammenhang fielen.

Welche Aufgaben tatsächlich übernommen und von Einzelnen oder in Arbeitskreisen angegangen werden, ist aber noch völlig offen. Denn zunächst müssen die Rahmenbedingungen stehen. Bei ihrem nächsten Treffen befassen sich die am Beirat Interessierten deshalb mit dessen künftiger Satzung. Diese soll ausgearbeitet werden am Dienstag, 6. Februar, ab 18 Uhr im Rathaus. Weitere Interessierte, die sich in die Arbeit einbringen möchten, sind dazu herzlich willkommen.


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