SPD Neujahrsempfang Bildungsgenossenschaft: Bedarf erkennen, Defizite beheben

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Georgsmarienhütte. Mit musikalischem Schwung und dem Willen zu politischer Besonnenheit startet die SPD ins neue Jahr. Zum Neujahrsempfang im Rathaus konnte Heiner Trimpe-Rüschemeyer im Namen der SPD-Ratsfraktion zahlreiche Mitglieder und Gäste aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens begrüßen.

Für das neue Jahr wünschte er allen politisch Verantwortlichen „eine ruhige Hand und besonnene Entscheidungen“, insbesondere auch den Delegierten des Sonderparteitags in Bonn, die wie die Osnabrücker SPD-Vorsitzende Antje Schulte-Schoh an diesem Sonntag über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen entschieden.

Herausforderungen

In Georgsmarienhütte hingegen ging es um lokale Belange. Dagmar Bahlo ließ das vergangene Jahr Revue passieren und benannte die Herausforderungen des kommenden. So sei man in der Entwicklung des Areals um die fertiggestellte Lutherhütte und den begonnenen Neubau der Kita Haus der kleinen Füße „auf einem guten Weg“; bei den Planungen bezüglich des Leichtathletikzentrums am Rehlberg hingegen müsse man die Kosten „sehr genau im Blick behalten“. Das gelte auch für die Sanierung des Kirmesplatzes. Ideenwettbewerbe seien in Zukunft wohl mit einem vorgegebenen Finanzrahmen zu versehen, meinte die stellvertretende Bürgermeisterin.

Denn es stünden mehrere kostenintensive Projekte wie verbesserter Hochwasserschutz und Sanierung von Schulgebäuden wie Michaelisschule oder Grundschule Kloster Oesede auf der Agenda. Und dann sei da noch der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. „Alle diese Projekte sind teuer und sie sind dringend“, sagte Bahlo. Aber sie sei zuversichtlich, dass die SPD sie in intensiver Diskussion und Abstimmung mit den anderen Ratsfraktionen voranbringen werde.

Bürgermeister zu Gast

Bürgermeister Ansgar Pohlmann bestätigte in seinem Grußwort, dass die Zusammenarbeit im Georgsmarienhütter Rat gut funktioniere. Deshalb sei er der Einladung zum Neujahrsempfang der SPD auch gern gefolgt.

Als wichtige Themen für 2018 nannte Pohlmann die aus dem künftig beitragsfreien Kindergartenbesuch erwachsenden zusätzlichen Kosten für weitere Mensen und Ruheräume an den Kitas sowie mehr Engagement für die Generation 60plus. Am Thema „Rehlberg“, das auch innerhalb der Fraktionen sehr kontrovers diskutiert werde, könne man erkennen, „dass Georgsmarienhütte demokratisch sehr gut aufgestellt“ sei.

Beratung

In einer Talkrunde mit Moderatorin Jutta Olbricht stellten Christoph Höwekamp und Rainer Korte vom Vorstand der neuen Bildungsgenossenschaft deren Ziele vor. Es gehe vor allem darum, die vielfältigen Angebote sichtbar zu machen und weiteren Bildungsbedarf zu erkennen. Mit einer noch zu schaffenden „Bildungs-App“ soll der interessierte Nutzer auf die Schnelle herausfinden können, wo zum Beispiel ein Imkerkurs angeboten wird. Und in einer ebenfalls noch einzurichtenden „Bildungsberatung“ könnten Menschen an Lebensübergängen sich über Schullaufbahnen oder Weiterbildung informieren lassen. „Wir wollen keine Parallelangebote zu bestehenden Bildungsangeboten schaffen, sondern Lobbyarbeit für Bildung leisten“, fasste Höwekamp zusammen.

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