Delegation aus Partnerstadt Glatzer zu Besuch in Georgsmarienhütte

Besuch aus der Partnerstadt: Mit einer 14-köpfigen Delegation bestehend aus Gemeindevertretern und Jugendlichen besuchten die Gäste aus Glatz/Klodzko Georgsmarienhütte. Foto: Stadt Georgsmarienhütte/Niklas OttenBesuch aus der Partnerstadt: Mit einer 14-köpfigen Delegation bestehend aus Gemeindevertretern und Jugendlichen besuchten die Gäste aus Glatz/Klodzko Georgsmarienhütte. Foto: Stadt Georgsmarienhütte/Niklas Otten

Georgsmarienhütte. Rund 800 Kilometer hatte die Delegation aus der polnischen Gemeinde Klodzko/Glatz zurückgelegt, um ihre Partnerstadt Georgsmarienhütte zu besuchen. Die Partnerschaft mit der südpolnischen Gemeinde geht auf Patenschaften der Gemeinden Kloster Oesede aus dem Jahr 1962 und Oesede aus dem Jahr 1968 zurück. Im Jahr 1998 wurde die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Die offizielle Verbindung feiert damit in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen.

In seiner Begrüßung im Rathaus hieß Bürgermeister Ansgar Pohlmann die polnischen Gäste herzlich willkommen und betonte zugleich die Bedeutung von Städtepartnerschaften: „Gerade in Zeiten einer verstärkten Globalisierung ist es wichtig, innerhalb Europas einen engen Austausch zu pflegen, kulturelle Unterschiede kennenzulernen und in Kontakt zu bleiben.“ Daher sei die Städtepartnerschaft mit Klodzko/Glatz ein unverzichtbarer Bestandteil für eine gelungene Völkerverständigung.

Sportaustausch

Darüber hinaus sei die Teilnahme einiger Jugendlicher bei diesem Besuch ein erfreuliches Zeichen sowie eine gute Gelegenheit über mögliche Schul- oder Sportaustausche in Zukunft nachzudenken, um so die Kontakte neu zu beleben. Anhand eines kurzen Vortrags skizzierte Pohlmann den Gästen die Struktur der Stadt und zeigte aktuelle Themen auf wie etwa die Umgestaltung des Areals Rehlberg, die Herausforderungen der Flächenentwicklung oder die Planungen rund um die Michaelisschule.

Auch die polnische Delegation rund um Miroslaw Jurewicz zeigte anhand einer kleinen Präsentation die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Gemeinde. Besonders hervorgehoben wurde dabei der Jugendgemeinderat, in dem sich Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren engagieren und Ideen in Bezug auf die Jugendarbeit in ihrer Heimatgemeinde verwirklichen können. Zum Abschluss des offiziellen Empfangs trugen sich noch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in das Goldene Buch der Stadt, ehe eine kleine Stadtrundfahrt auf dem umfangreichen Programm stand. Mehr aus Georgsmarienhütte im Netz  

Oberschwedeldorf

Denn neben der Rundfahrt und einem Besuch des Marienheims in Alt-Georgsmarienhütte waren ein Treffen im Museum der Heimatgemeinde Oberschwedeldorf sowie ein Austausch über die Jugendarbeit der Stadt die weiteren Termine Tages. Ebenfalls nicht fehlen durfte bei dem viertägigen Aufenthalt der Delegation ein Besuch im Stahlwerk, bei der Stadtbibliothek und auch bei der Heimatgemeinde Niederschwedeldorf in Kloster Oesede. Nach einem gemeinsamen Abschlussabend mit Ratsmitgliedern im Kolpinghaus, stehen am Donnerstag noch ein Besuch in Osnabrück und im Anschluss die Rückreise nach Polen an.


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