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Waldbühne GMHütte startet am 5. Juni In der neuen Saison freier Blick auf die Waldbühne

Von Wolfgang Elbers | 08.04.2016, 08:11 Uhr

Noch zwei Monate, dann beginnt auf der Waldbühne in Kloster Oesede die neue Spielzeit. Die Proben für das diesjährige Kinderstück „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“, das am Sonntag, 5. Juni, zum Saisonstart auf den Spielplan steht, und das Abendmusical „Ein Mann ohne Bedeutung“ laufen bereits seit Ende vergangenen Jahres. Doch auch auf der Bühne passiert wieder einiges.

In der vergangenen Wochen sind zwei große Traversen an den Zuschaueraufgängen entstanden. Dort werden jetzt die Beleuchtungsscheinwerfer für Bühne und Zuschauerraum installiert. Der Vorsitzende der Waldbühnen-Vereins, Karl-Heinz Otten: „Das bringt eine deutliche Verbesserung für die Technik.“ Zweiter Vorteil: die Lichtmasten im Sitzplatzbereich konnten entfernt werden und stören nicht mehr den freien Blick auf die Bühne. Otten: „Da ist in den vergangenen Monaten einiges an Strom-Leitungen und Kabeln neu verlegt worden. So sind Regiehaus und Netzwerk jetzt komplett digitalisiert.“

Mitte April starten Proben auf der Bühne

Möglich wurde das durch Mittel der Stadt in Höhe von rund 45000 Euro und Spenden in von insgesamt 37500 Euro von Stiftung Stahlwerk und der Sparkassen-Stiftung. Der Waldbühnen-Vorsitzende: „Wir sind jetzt in Sachen Technik auf modernem Stand und konnten auch das alte Regiehäuschen endlich abklemmen.“ Als letztes wird jetzt noch der blaue Technik-Container im hinteren Bühnenbereich auf die Überdachung verlegt, dann sind die Arbeiten abgeschlossen.

Mitte April verlegt das Ensemble dann die Proben auf die Bühne. Spielleiter Johannes Börger: „Alles läuft bisher rund.“ Zweite Premiere neben „Jim Knopf“ ist in dieser Saison das Abendmusical „Ein Mann ohne Bedeutung“ , das erstmals am 1. Juli gespielt wird. Das auf einem gleichnamigen Filmerfolg basierende Musical erzählt die Geschichte des Dubliner Buskontrolleurs Alfie Byrne, der ein Fan von Oscar Wilde ist und die Fahrgäste stets mit Versen seines Lieblingsdramatikers unterhält.

Außerdem geht der Dauerbrenner „Heiße Ecke“ in diesem Sommer in die neunte Spielzeit. Börger: „Wir sind diesmal so gut wie selten im Zeitplan.“