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Familienmusical "Madagascar" entwickelt sich zum Hit GMHütter Waldbühne geht nach Wochenende in die Ferienpause

Von Wolfgang Elbers | 11.07.2019, 15:34 Uhr

Die Verantwortlichen der Waldbühne ziehen kurz vor der Spielpause, die nach der Sonntagsvorstellung beginnt, eine positive Zwischenbilanz.

Zwei Aufführungen des auf dem gleichnamigen Kino-Hit basierenden Familienmusicals "Madagascar" stehen am Samstag um 19.30 Uhr sowie am Sonntag um 16 Uhr noch auf dem Spielplan, dann geht das Ensemble der Waldbühne wieder in die traditionelle rund dreiwöchige Sommerpause. Am Freitag, 9. August, wird dann mit dem Abendstück "Der kleine Horrorladen" in die restlichen viereinhalb Saisonwochen gestartet.

Ohrwürmer

Für die Waldbühnen-Verantwortlichen ist die Spielzeitpause immer der Zeitpunkt, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Die fällt überaus positiv aus, denn vor allem das mit fetzigen Ohrwürmern wie "I like to move it" für Dschungel-Party-Stimmung beim Publikum sorgende diesjährige Familienstück erweist sich bei Klein und Groß als Renner. Am Samstagabend ist einer der seltenen Abendtermine, und wenn der Zuschauerzuspruch wie bisher anhält, werden inklusive der Sonntagszahlen rund 10.000 Besucher bis Mitte Juli das Musical gesehen haben.

Waldbühnen-Spielleiter Johannes Börger: "Nach den zwölf bisherigen Aufführungen kommen dann noch einmal sechs weitere Termine bis zum Saisonfinale Anfang September, sodass wir am Ende mit Madagascar bei um die 14.000 Gästen landen dürften. Das könnte das beste Familienstück-Ergebnis der Waldbühnen-Geschichte werden."

In jedem Fall setzt sich damit aber der Aufwärtstrend der letzten beiden Jahre mit den Erfolgen "Rumpelstilzchen" und "Robin Hood junior" fort, die beide jeweils mehr als 11.000 Zahlende verbuchen konnten. Der Spielleiter: "Nachdem wir beim Jugendstück zuvor einige Jahre unter der 10.000er Marke geblieben sind, ist das ein Riesenerfolg für alle Beteiligten."

Die Zahlen für "Der kleine Horrorladen", den bisher rund 4000 Besucher gesehen haben, entsprechen den Erwartungen. Hier folgen nach der dreiwöchigen Pause noch elf weitere Aufführungen, und die Verantwortlichen rechnen hier am Ende mit zwischen 11.000 und 12.000 Besuchern, wenn das Wetter auch in den weiteren Saisonwochen mitspielt. Ein Sprecher: "Das wäre auch ein Top-Ergebnis. Es könnte sein, dass wir diesmal mit zwei Stücken auf eine Gesamtzahl im Bereich von 25.000 Karten kommen." So eine Bilanz ist sonst nur zu "Heiße-Ecke"-Zeiten mit drei Stücken erreicht worden.

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