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Gute Laune 178 Teilnehmer beim Naturpark-Erlebnis-Triathlon in Geeste

07.07.2014, 21:00 Uhr

ws Geeste. Zum fünften Mal hat in Geeste-Groß Hesepe der Naturpark-Erlebnis-Triathlon stattgefunden. 178 Wanderer und Radfahrer nahmen teil. Dabei standen ein Vormittagsprogramm und ein weiteres am Nachmittag zur Auswahl. Zudem gab es ein doppeltes Programm für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Der Startschuss fiel jeweils um 11 Uhr und um 15 Uhr am Emsland Moormuseum.

„Das Wetter war bestens und hätte gar nicht besser sein können. Regen gab es erst, als alles vorbei war. Die Leute waren begeistert. Darunter waren viele, die bereits zuvor an einem Triathlon teilgenommen hatten“, freute sich Naturpark-Geschäftsführer Uwe Carli und fügte hinzu: „Die Teilnehmer sind Menschen aus der Gegend, keine Touristen. Der Naturpark ist ein beliebtes Naherholungsziel.“

Den Startschuss hatte der Erste Kreisrat des Emslandes, Martin Gerenkamp, gegeben. Er begrüßte die Triathleten am Moormuseum. Um 11 Uhr startete die erste Wandergruppe nach einer kleinen Busfahrt ihre Tour im Dalum-Wietmarschener Moor. Neben Ausblicken über die sommerliche Moorlandschaft gab es während der dreieinhalb Kilometer langen Wanderung auch umfassende Informationen rund um den Torfabbau und die Renaturierung.

Die Radfahrer starteten ebenfalls um 11 Uhr. Auf der 26 Kilometern langen Tour erkundeten sie die verschiedensten Landschaftstypen im Naturpark. Eine weitere Gruppe widmete sich dem nicht so leicht zugänglichen Bereichen des Moormuseumsgeländes. Vom Maschinenpark über die Insel im See, die verschiedenen Tiere bis hin zum Birkenhain reichte die Spurensuche. Dabei stand auch eine Fahrt mit der Moorbahn auf dem Programm.

Für die Kinder galt es, das Außengelände des Emsland Moormuseums gemeinsam mit zwei Biologen zu entdecken. Auch hatten sie die Möglichkeit Einblicke in der Leben ehemaliger Siedler zu gewinnen.

Am Nachmittag startete ab 15 Uhr eine Wanderung in den Fullener Wald, auf der die Teilnehmer erfahren konnten, die wie Bewaldung von Moorflächen abläuft und welche Baumarten es dort gibt.

Die etwa 20 Kilometer lange Radtour des Nachmittages führte entlang von Torfabbau- und Wiedervernässungsflächen durch das Rühler Moor. Dabei ging es auch über den Moor-Energie-Erlebnispfad. Die dritte Nachmittags-Gruppe widmete sich wieder dem Museumsgelände einschließlich Moorbahnfahrt. Mit dem Zieleinlauf um 17.30 endete die Veranstaltung.

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