Die Pläne sind fast fertig CDU informiert sich über Mehrgenerationenpark Dalum

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Geeste. In hohem Tempo gehen die Planungen für den Mehrgenerationenpark in Geeste-Dalum weiter, erfuhr der CDU-Gemeindeverband bei einem Informationsbesuch.

Ab 1950 entstand auf dem Neuen Kamp die erste große Wohnsiedlung in Dalum nach dem Zweiten Weltkrieg. Straßen und öffentliche Anlagen wurden zwar stets gepflegt, aber entsprechen nicht mehr heutigen Anforderungen. Daher hat die Gemeinde begonnen, Straßen und Versorgungseinrichtungen erneuern zu lassen. Für die weitere Erneuerung gibt die Initiative „Wir sind Dalum Neuer Kamp“ der Politik Anregungen. Eine Idee ist, den Spielplatz am Schützenhaus St. Barbara in einen Mehrgenerationenpark umzuwandeln.

Bernd Kramer, Sprecher der Initiative, berichtete den Gästen von der großen Resonanz der Einwohnerversammlung Ende März. 45 Interessierte machten einer Studentengruppe um Professorin Cornelie Stoll von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück, Vorschläge zur Umgestaltung des Geländes. Interessen der Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren wurden vorgebracht.

Die 14 Studenten haben am 4. Juli sieben Projektvorschläge Einwohnern und Ratsmitgliedern zur Diskussion gestellt. Es wurden nicht nur die Gedanken der Einwohner umgesetzt, die Studenten hatten sich intensiv mit dem Thema Mehrgenerationen- und Bewegungsparks beschäftigt, berichtete Kramer.

Seitdem werde an der Detailplanung gearbeitet, sagte Kramer. Dazu wurde eine Steuerungsgruppe gebildet und Fachleute hinzugezogen. Eng arbeitet die Gruppe mit dem Schützenverein St. Barbara zusammen, betonte der Erste Vorsitzende Günter Kater im Gespräch mit den CDU-Mitgliedern. So wurde ausprobiert, ob es durch eine Verkleinerung der Freifläche am Schützenhaus zu Beeinträchtigungen beim Schützenfest kommen kann. Dies sei nicht der Fall, betonten Kater und Kramer. Somit könne der Radweg, der die Stettiner Straße mit dem Schützenhaus und der Danziger Straße verbindet, wie gewünscht am Rand des Mehrgenerationenparks entlang geführt werden.

Wichtig ist den Anwohnern der Grünbestand auf dem Gelände. Kramer erklärte, dass nach derzeitigem Planungsstand die hohen Bäume fast alle erhalten werden können. Bei der Detailplanung nutze man viele Informationsmöglichkeiten. Für die Boule-Bahn habe die Steuerungsgruppe Hilfe von den Aktiven des SC Osterbrock bekommen.

Ratsmitglieder sprachen die auf 105.000 Euro geschätzten Gesamtkosten für den Park an. Kramer wies darauf hin, dass wegen der hohen gesetzlichen Anforderungen an die Sicherheit von Spielgeräten schon ein einzelner Spielturm für kleine Kinder mehr als 10.000 Euro kosten kann. Die Verlegung des Radwegs sei nötig, weil eine Gefährdung der Besucher des Parks durch Radfahrer vermieden werden soll. Die CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Kathrin Schütte sagte der Steuerungsgruppe ihre Unterstützung zu. Als Leuchtturmprojekt für andere ländliche Gemeinden wertete der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann das Vorhaben.


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